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Zürich (awp) - Den Verantwortlichen der Beteiligungsgesellschaft Private Equity Holding (PEH) wird von der Investorengruppe Wyser-Pratte/Mantra Geldverschwendung und ein Ausbleiben dauerhaften Erfolgs vorgeworfen. Der Rückgang des Portfoliowerts in den Monaten Januar bis April sei alleine der Dollarschwäche zuzuschreiben, verteidigt sich PEH-Verwaltungsratspräsident Hans Baumgartner im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW; Ausgabe, 18.05.). Auf der Kostenseite habe der Verwaltungsrat die Gebühren- und Anreizstruktur mit Wirkung ab Frühjahr 2012 verbessert.
Auch den Vorwurf, die PEH-Aktien seien über mehrere Jahre hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben, lässt Baumgartner nicht gelten. Die Aktien hätten sich seit 2007 weit besser entwickelt als der MSCI-Weltaktienindex und der LPX50-Index kotierter Private-Equity-Gesellschaften. "Mit Stolz merken wir an, die Finanzmarktkrise anders als Wettbewerber ohne Liquiditätsproblem und ohne Notverkauf von Investments überstanden zu haben."
Zur Kritik gegen die frühzeitige Verlängerung des Geschäftsführungsvertrags mit Alpha Associates, die gut 10% des Kapitals hält, sagt Baumgartner: "Seit Beginn des Mandats 2003 hat Alpha Associates viel dazu beigetragen, dass sich unser Portefeuille um 100 Mio auf mehr als 200 Mio EUR verbessert hat. Der Verwaltungsrat findet Kontinuität für Private Equity wichtig und wollte die Gefahren vermeiden, die mit einem Geschäftsführungswechsel stets verbunden sind."
Am Dienstagabend meldete sich die Gruppe Wyser-Pratte/Mantra zu Wort. Die Gruppe sei davon überzeugt, dass der aktuelle Verwaltungsrat ersetzt werden müsse, nachdem es in den vergangenen Jahren nicht gelungen sei, den sehr hohen Discount der Aktie zum inneren Wert zu reduzieren. Weiter sei der Vertrag mit Alpha Associates zu überhöhten Konditionen abgeschlossen worden.
mk/ps

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