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VANCOUVER (awp international) - Der britisch-australische Rohstoffkonzern Rio Tinto erwägt laut einem Zeitungsbericht zusammen mit einem chinesischen Partner ein Gegengebot für den kanadischen Düngemittelhersteller Potash. Als wahrscheinlichster Partner komme das chinesische Staatsunternehmen Chinalco in Betracht, mit dem Rio Tinto bereits beim Ausbeuten von Eisenerzlagerstätten im westafrikanischen Guinea zusammenarbeitet, schreibt die kanadische Zeitung "Globe & Mail" (Dienstagausgabe).
Nach der Ankündigung eines feindlichen Übernahmeversuchs von BHP Billiton sucht Potash einen freundlichen Investor, einen sogenannten Weissen Ritter. Nach Angaben von Potash-Chef Bill Doyle haben sich einige Interessenten gemeldet. Potash hat einen digitalen Datenraum eingerichtet, in dem Interessenten vertrauliche Firmenunterlagen einsehen können.
Als weitere Bieter kämen die nordamerikanischen Potash-Partner Mosaic und Agrium in Betracht, sowie die Unternehmen Cargill und Monsanto, schreibt die Zeitung weiter. Um das vorliegende Angebot auszustechen, müssten die Bieter aber mehr als 40 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen.
Wegen möglicher Bedenken der kanadischen Regierung gegenüber einem chinesischen Bieter sei es für die Chinesen am klügsten, sich mit einem Partner zusammenzutun, sagte ein Brancheninsider dem Blatt. Hierbei könnten neben Chinalco auch Sinochem oder der staatliche Ölkonzern China National Offshore Oil zum Zuge kommen.
Potash gilt als grösster Hersteller von Pottasche oder Kaliumkarbonat, das als Dünger zur Steigerung des landwirtschaftlichen Ertrags eingesetzt wird./dct/edh/tw

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