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PRESSE/Siegfried: CEO sieht positiven Trend - strategische Neuausrichtung

Dieser Inhalt wurde am 24. November 2009 - 19:00 publiziert

Zürich (awp) - Die Siegfried Holding AG sieht offenbar eine anziehende Nachfrage. "Wir registrieren einen positiven Trend, ja. Der Umsatz steigt, weil wir unser überaltertes Portfolio in den Griff bekommen", sagte Rudolf Hanko, seit Mai dieses Jahres CEO des im Bereich Pharma- und Generika tätigen Unternehmens im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck Ausgabe 24.11.).
Die neuen Produkte trügen immer mehr zum Ergebnis bei. Siegfried habe bis zum Jahr 2004 die Entwicklung neuer Produkte vernachlässigt. Das lasse sich nicht über Nacht bereinigen, so Hanko. "Das ist, als wollte man ein fallendes Messer auffangen".
Auf die Frage, ob zusätzliche Sparmassnahmen nötig sind, meinte er: "Wir werden unsere Ziele erreichen. Doch wir müssen mehr tun. Wir müssen uns strategisch neu ausrichten. Da sind wir gut unterwegs." So eine Neuausrichtung heisse, dass man Abläufe neu gestalte und verschiedene Kostenpositionen ansehe. Konkreten Massnahmen sollen in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden.
Bezüglich möglicher Akquisitionen - etwa zum Einstieg in die Galenik - meinte er: "Wir wollen eine nennenswerte Summe investieren." Der Kaufbetrag müsse aber in einer fairen Relation stehen zum Beitrag, den das eingekaufte Geschäft zum Betriebsergebnis leisten könne. Die Transaktion muss sich aus dem Cashflow oder der Kapitaldecke finanzieren lassen. Eine Kapitalerhöhung sei "derzeit kein Thema".
Zum Stand im Generikageschäft, sagte Hanko, Siegfried wolle in andere Regionen vorstossen und mit lokalen Anbietern zusammenarbeiten. Ziel sei ein weniger volatiler Ergebnisverlauf: "dass wir nicht mehr zu Anfang das ganze Risiko und alle Kosten allein tragen und später das volle Ergebnis erhalten, sondern lieber Aufwendungen und Ertrag teilen."
Hanko wagt im Interview auch bereits eine Prognose für 2010: "Im Generics-Bereich werden wir uns auf der aktuellen Basis bewegen. Das Wirkstoffgeschäft wird eine positive Entwicklung zeigen. Unser Ergebnis hängt in erster Linie davon ab, wie schnell wir mit dem Pulmojet vorankommen."
uh/cf

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