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Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verteidigt die neuen Regulierungen für die Grossbanken. "Ich bin überzeugt, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Banken nicht gefährdet ist", sagte SNB-Vizepräsident Thomas Jordan in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" (Vorabdruck Ausgabe 28.5.).
"Sicher ist es so, dass die Umsetzung dieser Massnahmen den Banken Einiges abfordern wird", räumte er ein. Die Banken müssten zusätzliches Kapital bereithalten und organisatorische Vorkehrungen treffen.
"Doch ich möchte auch betonen, dass wenn diese Auflagen einmal umgesetzt sind, die Schweizer Grossbanken international herausragende Finanzinstitute sein werden, die im Wettbewerb mit dem Ausland herausstechen."
Es sei auch nicht so, dass im Ausland in Sachen Regulierung gar nichts geschehe. Es sei zudem so, dass in manchen Ländern, welche weniger strenge Eigenkapitalvorschriften vorsähen als die Schweiz, die Banken dafür stärker besteuert oder zur Finanzierung von Rettungsfonds angehalten würden oder gewisse Aktivitäten aufgeben müssten.
Weiter zeigt sich Jordan auch überzeugt von den so genannten Cocos (Pflichtwandelanleihen). "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Cocos sehr gute Instrumente sind." Er geht auch davon aus, dass für die Cocos ein Markt entsteht.
Der Schweizerische Ansatz werde die Problematik des "to big to fail" zwar deutlich entschärfen, aber die Möglichkeit, dass der Staat nochmals eingreifen müsse, könne nicht auf alle Ewigkeit ausgeschlossen werden. Deshalb wäre es auch wichtig, dass man bei der internationalen Abwicklung von Grossbanken vorankomme.
Dass die Regulierungen etwas damit zu tun haben könnten, dass die SNB dem Investment Banking kritisch gegenüberstehe und kleinere Banken wolle, verneinte Jordan. "Damit hat die neue Regulierung gar nichts zu tun. Investment Banking hat viele volkswirtschaftlich nützliche Aspekte. Die Vorlage setzt über die progressiven Kapitalanforderungen aber Anreize für eine Bank, mit ihrem Kapital sorgfältig umzugehen und beim Investment Banking eher diejenigen Aktivitäten in den Vordergrund zu stellen, welche die Bilanz schonen."
cf

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