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PRESSE/SPS-CEO: Jelmoli-Kauf bietet Synergien und Mehrerträge

Dieser Inhalt wurde am 27. November 2009 - 08:30 publiziert

Zürich (awp) - Beim Kauf von Jelmoli war für die Swiss Prime Site AG (SPS) gemäss CEO Markus Graf das Streben nach Grösse nicht entscheidend gewesen. Vielmehr habe SPS erkannt, "dass wir durch Synergien, Skaleneffekten und steuerliche Verbesserungen 35 Mio CHF an Kosten einsparen und zugleich 15 Mio CHF Mehrertrag generieren können", erklärte Graf in einem Interview mit dem "Tagesanzeiger" (Ausgabe, 27.11.).
Einen weiteren Vorteil sieht er in der nun grösseren Handelsliquidität der SPS-Aktien. "Wir sind heute die liquideste Immobiliengesellschaft der Schweiz."
Vor der Kreditkrise, als die Jelmoli-Immobilien auch schon zu kaufen waren, sei der Kaufpreis noch zu hoch gewesen, so Graf weiter. Als dann klar wurde, dass Grossaktionär Georg von Opel seinen Anteil veräussern möchte, "lag es auf der Hand, diese Chance zu prüfen, zu kaufen und letztendlich den Aktionären von Jelmoli eine Übernahmeangebot zu unterbreiten."
Auf die Frage, ob SPS nicht zuviel für Jelmoli bezahlt habe, entgegnete Graf: "Nein. Analysten und auch Aktionäre haben teilweise einen höheren Preis erwartet. Wenn wir künftig die konsolidierte Jahresrechnung vorlegen, wird sich zeigen, welch grosses Potential durch die Übernahme geschaffen wurde."
SPS werde bei den Jelmoli-Immobilien das Management erst im ersten Quartal 2010 übernehmen. Weiter sei geplant, Immobilien im Umfang von bis zu einer Milliarde Franken zu veräussern. Es handle sich dabei um nicht mehr strategiekonforme Objekte, oder weil sich Doppelspurigkeiten ergeben.
mk/ch

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