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PRESSE/Swiss Re-Anlagechef: Hochstufung durch Ratingagenturen braucht Zeit

Dieser Inhalt wurde am 02. Dezember 2009 - 08:00 publiziert

Zürich (awp) - Die Swiss Re strebt in der Krediteinschätzung wichtiger Agenturen, wie etwa Standard & Poor's, unverändert die AA-Benotung an. "Unser Kapital ist deutlich mehr als ausreichend für unser Kundengeschäft. Ende September hatten wir über 6 Mrd CHF mehr Kapital, als üblicherweise für ein Doppel-A-Rating notwendig ist", erklärte Anlagechef David Blumer in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW; Ausgabe; 02.12.). Swiss Re wisse aber auch, dass die Hochstufung durch die Ratingagenturen Zeit benötigen kann.
Oberstes Ziel bleibe weiterhin die Rückzahlung der 3 Mrd CHF-schweren Wandelanleihe von Berkshire Hathaway, so Blumer weiter. Die Rückzahlung soll bis spätestens 2012 erfolgen.
Auf der Anlageseite rechnet Blumer im nächsten Jahr wegen der in allen Währungsräumen geringen Marktzinsen mit vergleichsweise niedrigen Anlageerträgen. Der Ertrag des Portfolios werde dem verringerten Risiko entsprechen, so Blumer.
Swiss Re hält - die Bonds der staatsähnlich eingestuften amerikanischen Hypothekenagenturen herausgerechnet - Unternehmensanleihen und besicherte Obligationen (unter anderem auch Mortgage-backed Securities) im Umfang von rund 36 Mrd CHF. "Anleihen nichtstaatlicher Schuldner waren und bleiben Teil unseres Portefeuilles. Auf die damit verbundenen höheren Erträge und Risiken können, ja müssen wir dank der langfristig ausgerichteten Anlagetätigkeit eingehen", sagte Blumer.
Allerdings würden die Risiken im Wertschriftenbestand genau überwacht. "Wo wir eine Verschlechterung der Bonität feststellen, greifen wir unverzüglich zum Verkauf oder zur Absicherung der Position", so der Anlagechef. Der kräftige Rückbau der Risikopositionen belege, dass Swiss Re rasch zu agieren im Stande sei und das Portfolio je nach Entwicklung konsequent anpasse.
mk/ra

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