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Zürich (awp) - Die Swiss Re bleibt sich beim Zeichnen von Rückversicherungsgeschäften treu und stellt die Profitabilität vor das Volumenwachstum. Als das Unternehmen vor einem Jahr in der Vertragserneuerungsrunde Januar 13% weniger Sachversicherungsgeschäft zeichnete, habe man sich für Gewinn statt Volumen entschieden, erklärte Swiss-Re-CEO Stefan Lippe im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW; Vorabdruck zur Ausgabe vom 23.02.).
Im laufenden Jahr sei das Kontraktvolumen gleich um 14% gestiegen. "Wir könnten jedoch leicht 1 bis 3 Mrd mehr Prämien einnehmen, wenn wir die Rentabilität ausser Acht liessen", so der Swiss-Re-Chef weiter.
Dass der Rückversicherer durch diese Haltung um Kundenbindungen bangen muss, glaubt Lippe nicht. Die Kunden seien Profis genug und könnten selbst ausrechnen, wie weit der Swiss Re die im Markt gebotenen Rück-Tarife reichen. "Ich bin schon drei Mal durch eine Tarifflaute hindurch und weiss deshalb: Verlierer ist, wer sich zuerst zu Preisnachlässen hinreissen lässt", sagte Lippe.
Auf die Frage nach der Beziehung zu Investor Warren Buffett, an den die Swiss Re die Wandelanleihe zurückbezahlt hat, sagte der CEO: "Seine Berkshire Hathaway ist einerseits 3%-Aktionärin, andererseits nutzen wir sie als Rückversicherer."
Noch bis Ende 2012 gehe über das sogenannte Quota-Share-Abkommen ein Fünftel des Sachversicherungsgeschäfts von Swiss Re direkt auf das Berkshire-Buch. "Ab 2013 bleibt dieses Volumen wieder in unserer eigenen Rechnung, was einem Wachstumssprung gleichkommen wird." Falls aber das derzeitige Überschusskapital von rund 10 Mrd USD für andere lukrative Zusatzgeschäfte eingesetzt werde, könne Swiss Re mit Berkshire über die Verlängerung des Abkommens verhandeln.
mk/cc

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