Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom dürfte im zweiten Quartal sowohl im Schweizer als auch im italienischen Geschäft die gute Entwicklung aus den ersten drei Monaten fortgesetzt haben. "Ich gehe davon aus, dass auch das erste Halbjahr entsprechend den Erwartungen sehr robust ausfallen wird", sagte CEO Carsten Schloter zu der Entwicklung im Schweizer Markt im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck Ausgabe 07.07.). Dies nachdem sich das Schweizer Geschäft bereits im ersten Quartal "sehr robust" entwickelt hat.
Im TV-Geschäft will Schloter gegenüber der Konkurrenz im zweiten Quartal mehr Neukunden gewonnen haben. "Sie (die Konkurrenz) werden (...) keine Freude an unseren Zahlen für das zweite Quartal haben."
Im italienischen Markt sieht der CEO derzeit weiterhin keine Folgen der Gerichtsverfahren um Steuerhinterziehung bei Fastweb auf das Geschäft. "Fastweb hat im ersten Quartal gute Zahlen publiziert und ist auch jetzt gut unterwegs, die Vorgaben für das laufende Jahr zu erreichen", so Schloter weiter. Im Geschäftskunden-Segment verbuche die italienische Tochtergesellschaft im zweiten Quartal eine ähnlich hohe Erfolgsquote bei den Ausschreibungen wie in den ersten drei Monaten (70%). Weitere Übernahmen stünden in Italien derzeit nicht an, "doch passieren solche Dinge recht rasch", so der CEO.
Den Einfluss des Euro-Wechselkurses auf den freien Cash-Flow bezeichnet Schloter im Weiteren als "mehr oder weniger neutral". Zwar sei der Mittelzufluss aus Italien geringer. In der Schweiz entstünden jedoch etliche Ausgaben in Euro, sodass man günstiger einkaufen könne und sich diese Effekte ungefähr aufwiegen würden.
Nach der gescheiterten Fusion von Orange und Sunrise rechnet Schloter vorerst unverändert mit keinen grossen Veränderungen. Irgendwann werde es aber wohl nochmals zum Anlauf für einen Konsolidierungsschritt kommen. Die Preise im Mobilfunk würden stetig sinken und der mobile Datenverkehr nehme ständig zu, was Investitionen bedinge. "Mit Blick auf den Cashflow wird es für Sunrise und Orange daher kaum viel länger als drei Jahre im Alleingang gehen, ohne dass grundsätzliche Fragen aufkommen", prognostiziert der Swisscom-CEO. Auch würden bereits vereinzelt Stimmen laut, wonach die Swisscom nun gebremst werden soll.
Zur Dividendenpolitik sagte Schloter, dass im Maximum die Hälfte des operativen freien Cash-Flow ausgeschüttet werden könne, was 25 CHF je Titel entsprechen würde. Die Höhe der Dividende hänge aber auch davon ab, ob in Italien ein nächster Konsolidierungsschritt anstehe und wie stabil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt seien.
rt/ch

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???