Navigation

PRESSE/ThyssenKrupp-Chef Schulz soll in den Aufsichtsrat

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2010 - 12:20 publiziert

ESSEN (awp international) - Der scheidende ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz soll nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) in den Aufsichtsrat des Konzerns wechseln. Schulz solle von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für das Kontrollgremium vorgeschlagen werden, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eigene Informationen. Die Krupp-Stiftung ist mit einem Anteil von 25,33 Prozent wichtigste Grossaktionärin des Konzerns. Von dem Unternehmen war dazu zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
Damit könnte Schulz von einer Ausnahmeregelung im sogenannten Corporate-Governance-Kodex profitieren, der im Regelfall den Wechsel von Vorstandsmitgliedern in den Aufsichtsrat vor Ablauf von zwei Jahren untersagt. Einzige zulässige Ausnahme ist, wenn die Wahl auf Vorschlag eines Aktionärs erfolgt, der mehr als 25 Prozent an dem Unternehmen hält.
Damit sei die Wahl von Schulz in den ThyssenKrupp-Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 21. Januar "so gut wie sicher", schreibt die Zeitung. Schulz soll sein Amt als Vorstandsvorsitzender mit Ablauf der Hauptversammlung an den ehemaligen Siemens Manager Heinrich Hiesinger übergeben./uta/DP/enl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen