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HAMBURG (awp international) - Europas grösster Reisekonzern Tui will laut einem Pressebericht nur die Hälfte seiner Hapag-Lloyd-Beteiligung an die Börse bringen. Der Tui-Aufsichtsrat solle an diesem Donnerstag beschliessen, 25 Prozent von Hapag-Lloyd auf dem Parkett anzubieten, schreibt das "Hamburger Abendblatt" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen. Das Albert-Ballin-Konsortium, das mit 50,2 Prozent die Mehrheit an der Reederei hält, solle nach den Tui-Plänen einen weiteren Teil übernehmen. Ein Tui-Sprecher wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren.
Tui hält 49,8 Prozent an Hapag-Lloyd und will sich prinzipiell von seiner Beteiligung trennen. Finanzchef Horst Baier hatte allerdings im Februar nicht ausgeschlossen, einen Rest der Anteile im Konzern zu behalten. Um den höchsten Wert zu erzielen, könnte es besser für Tui sein, nicht alle Anteile auf einen Schlag zu verkaufen, hatte er in der Hauptversammlung gesagt.
Zum Albert-Ballin-Konsortium gehören die Stadt Hamburg, der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, die HSH Nordbank und die Bank M.M.Warburg, die Versicherungen Signal Iduna und Hanse-Merkur sowie zwei Privatinvestoren.
Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag) zufolge sollen auf Wunsch der Stadt Hamburg und aufgrund vertraglicher Vereinbarungen alle Mitglieder des Albert-Ballin-Konsortiums noch ein Jahr lang an Bord bleiben. Ziel der Stadt Hamburg bleibe, gemeinsam mit befreundeten Aktionären die Mehrheit an Hapag-Lloyd zu behalten und die Reederei so vor einer feindlichen Übernahme zu schützen. Laut "Hamburger Abendblatt" soll das Konsortium als solches allerdings aufgelöst werden./stw/stb/tw

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