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PRESSE/UBS-CEO: Ertrag mit weniger Risiko erzielt

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 18:26 publiziert

Zürich (awp) - Die UBS hat ihren (heute veröffentlichten) Erstquartalsgewinn von rund 2,2 Mrd CHF offenbar nicht mit übertriebenem Risiko erzielt. "Unser Value at Risk und die risikogewichteten Aktiven sind während des Quartals unverändert geblieben. Wir haben den Ertrag mit weniger Risiko erzielt", sagte Konzernchef Oswald Grübel im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck Ausgabe 5.5.). Zudem stamme mehr als die Hälfte des Gesamtertrags von Gebühren und Kommissionen.
Wie der CEO weiter ausführte, konzentrierte sich der Handel vor allem auf Kommissionsgeschäfte und Transaktionen für die Kunden. "Im Eigenhandel etwa mit Aktien oder Fremdwährungen ist kein grosses Risiko enthalten, weil die Positionen am Ende des Tages mehr oder weniger glattgestellt werden", so Grübel.
In der Bilanz der UBS gibt es immer noch zwei Bereiche mit hoher Risikokonzentration, und zwar das Engagement mit Monoline-Kreditversicherern und die verbrieften Darlehen an Studenten in den USA. Auf die Frage, ob ihm diese Positionen Bauchschmerzen bereiten würden, sagte er: "Viel weniger als noch vor zwölf Monaten." Die Monoline-Positionen seien inzwischen in einem "Risikobereich, den wir ohne weiteres verkraften können". Und das Engagement in den Student Loans habe man "in den letzten Monaten mit Profit abgebaut". Der Markt sei im Begriff, wieder liquide zu werden.
Der Wiederaufbau der Division Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC), die während der Finanzkrise horrende Verluste produzierte, ist laut Grübel "mehr oder weniger" abgeschlossen. "Langsam geht es in die gewünschte Richtung, die Leute haben gut gearbeitet", sagte Grübel.
Insgesamt zufrieden zeigte er sich auch im Vergleich mit der Konkurrenz. "Im internationalen Vergleich stehen wir ganz ordentlich da. Aber wir müssen uns weiter verbessern. Wir haben noch viele Möglichkeiten, dies in den kommenden Jahren auch zu tun."
uh/cc

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