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PRESSE/UBS-CEO: Negativschlagzeilen für Geldabfluss verantwortlich

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 13:50 publiziert

Zürich (awp/sda) - Für Oswald Grübel ist es angesichts der negativen Publizität der UBS in der Schweiz verständlich, dass weiterhin Kunden ihr Geld von der Grossbank abziehen. Dies sagte der UBS-Chef am Dienstag gegenüber der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens.
Den Quartalsgewinn von 2,2 Mrd CHF bezeichnete Grübel als "erstes Anzeichen, dass die UBS wieder zur normalem Profitabilität zurückkehrt". In einem Interview mit Radio DRS erklärte er zudem, dass sich sein Institut aber noch weiter verbessern müsse. "Ein Quartal reicht da noch nicht, eine Schwalbe macht ja auch noch keinen Sommer", sagte Grübel.
Der Konzernchef der UBS hofft, bis Ende Jahr den Abfluss von Kundengeldern stoppen zu können. Die Geldabflüsse in der Schweiz zeigten, dass das Vertrauen der Kunden noch nicht wiederhergestellt werden konnte. "Das wird aber auch schwierig sein, solange sie jeden Tag in den Nachrichten etwas Negatives über uns lesen", sagte Grübel.
sig

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