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Zürich (awp) - Die UBS musste gemäss dem Wallstreet Journal während der schwierigen Zeit der Finanzkrise Kunden durch Vergünstigungen bei der Stange halten. Die Kunden müssten nun wieder lernen, dass Qualität ihren Preis hat, sagte Jürg Zeltner, CEO des Wealth Management in einem Interview mit der US-Finanzzeitung (Ausgabe 30.05.). Die Zeiten, in denen die UBS unter konstantem Druck gestanden und über keine Preismacht verfügt habe, liege hinter ihr. Die Kundenberater würden nicht mehr aus der einer Position der Schwäche heraus agieren und könnten nun für ihre Dienstleistungen wieder den richtigen Preis verlangen, führte der UBS-Manager weiter aus.
Ziel des Wealth Management ist es bekanntlich, eine Bruttomarge von 100 Basispunkten (Bp) zu erreichen - im ersten Quartal lag diese bei 98 Basispunkten. Es sei aber nie sein Ziel gewesen, 100 Bp zu erreichen und dann zu stoppen, sagte Zeltner. Er sehe durchaus Raum, um die Marge weiter auszuweiten.
Durch eine engere Kooperation mit der Investment Bank der UBS, die bei der Kreierung von massgeschneiderten Produkten für vermögende Kunden helfen könne, will Zeltner gemäss WSJ die Qualität erbringen, die höhere Preise rechtfertige. Deshalb zeigt sich Zeltner auch überzeugt, dass das Private Banking immer die Investment Bank benötigt.
Sehr vermögende Kunden, insbesondere aus Asien, haben gemäss Zeltner im ersten Quartal 2011 wieder verstärkt ihre Gelder zur UBS gebracht. Allerdings weist Zeltner darauf hin, dass das erste Jahresviertel in der Regel ein gutes für die Banken und die Entwicklung von Quartal zu Quartal immer volatil sei. Er habe noch viel Arbeit vor sich, insbesondere gelte es den Neugeldzufluss regional und über alle Segmente hinaus zu verbreitern. Wichtig sei aber, dass die UBS mit den existierenden Kunden wachse und neue Kunden in möglichst vielen Ländern über eine Reihe von Quartalen gewinnen könne, führte Zeltner aus.
Weiter sagte er, dass die UBS nicht zu jedem Preis ihr Ziel, die Zahl der Kundenberater von derzeit 4'194 auf 4'700 Mitarbeitende zu erhöhen, erreichen wolle. Das Institut werde den grössten Teil der Anstellungen vor allem in Asien vornehmen. In anderen Märkten wie beispielsweise Italien, wo die Schweizer Banken den Effekt der dortigen Steueramnestie spüren, werde die Bank weniger stark wachsen.
Er verfolge ein diszipliniertes Kostenmanagement und sei geizig gerade bezüglich nichtkundenbezogenen Kosten, sagte Zeltner weiter. Deshalb prüfe die UBS, bei welchen ihrer Dienstleistungen und Investment Produkten (IPS) es Sinne mache, diese ausserhalb der Schweiz und näher bei den Kunden zu erarbeiten.
sig/cf

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