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Presse uneinig über Apples neues iPad



Das iPad, der grosse Bruder von iPhone und iPod.

Das iPad, der grosse Bruder von iPhone und iPod.

(Keystone)

Nach seinem Erfolg mit dem iPhone-Handy steigt die US-Computerfirma Apple in das Geschäft mit Mini-Laptops ein: Der am Mittwoch in San Francisco präsentierte iPad soll die Lücke schliessen zwischen Handy und Laptop. Die Schweizer Presse reagiert unterschiedlich.

"Schöner Surfen mit dem iPad", titelt die Neue Zürcher Zeitung. Lange hätten die Gadget-Freaks und die Technik-Journalisten auf dieses Produkt gewartet. "Nun ist es also da und kann die hochgespannten Erwartungen wohl nicht befriedigen. Es ist aber trotzdem eine interessante Erweiterung der Apple-Produktpalette."

Begeistert zeigt sich das Boulevardblatt Blick: "Apples neues Wunderding macht Notebooks und Smartphones arbeitslos." Das Design des neuen Tablet-PCs, der ab Ende März verfügbar sein soll, sei zauberhaft. "Ein Kunstwerk aus Alu" und "ein schönes Streichel-Gerät, das man fast komplett mit den Fingern bedient". Einziger Kritikpunkt: Die fehlende Kamera.

"Die grosse Überraschung blieb aus; auch wenn die Apple-Jünger wie immer hyperventilierten", schreibt der Zürcher Tages-Anzeiger. Er schätzt die Marktchancen für das iPad als eher schwierig ein: "Auch andere Anbieter wie Microsoft hatten bisher Mühe, für diese Zwischenform zwischen einem Laptop und einem Smartphone genügend Interessenten zu finden."

"Die Revolution", titelt die Westschweizer Tageszeitung Le Matin hocherfreut. "Das iPod hat die Welt der Abspielgeräte revolutioniert, das iPhone jene der Smartphones. Das iPad bringt alle Voraussetzungen mit, um den Computer neu zu erfinden."

Le Temps aus Genf hingegen zweifelt am Erfolg des Geräts, das "ein ernsthafter Konkurrent für das E-Book 'Kindle' werden kann". Apple-Gründer Steve Jobs rechne vor, dass 75 Millionen Menschen bereits wissen, wie das iPad zu bedienen sei, weil sie Nutzer des iPods oder iPhones seien. "Bleibt abzuwarten, wie sich die eher enthusiastische Aufnahme des Geräts im Internet in Zahlen umwandelt." Es sei nicht sicher, ob diese Personen "sofort überzeugt sind."

swissinfo.ch


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