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Zürich (awp) - Geoffrey Scott, CEO des Messinstrumentenherstellers Uster Technologies, rechnet kurzfristig mit einer guten Geschäftsentwicklung. "Wir sehen weiterhin eine sehr grosse Nachfrage sowohl bei Prüfsystemen für Labors als auch für die Garnreiniger, die wir vor allem an die Textilmaschinenhersteller liefern", sagte Scott im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck zur Ausgabe vom 08.06.). "Ich glaube, dass noch zwölf gute Monate vor uns liegen. Längere Prognosen wären Spekulation."
Nach dem Boom rechnet Scott jedoch nicht mit einem Einbruch, auch wenn sich die Gruppe in Zukunft auf Zyklen einstellen müsse. Schliesslich gebe es heute im Vergleich zum letzten Abschwung einen wichtigen Unterschied. "In China, dem mit Abstand wichtigsten Textilmarkt, spielt die lokale Nachfrage eine viel wichtigere Rolle. Die hält auch an, wenn die Exporte zurückgehen", sagte Scott weiter. Ausserdem gewinne der Binnenmarkt im Textilsektor in asiatischen Ländern wie Indien, Vietnam, Kambodscha und Indonesien generell an Bedeutung.
Derweil stelle der Konkurrenzdruck mit Produkten aus China für Uster Technologies keine grosse Bedrohung dar, ist Scott überzeugt. "Wir decken auch tiefere Preissegmente ab, und die sind für chinesische Garnhersteller sehr attraktiv. Auch diese Geräte bieten Uster-Qualität, kannibalisieren unsere höherpreisigen Angebote aber nicht."
Uster Technologies hat am Montag mittgeteilt, dass im laufenden Geschäftsjahr 2011 die Umsatz- und EBITA-Ergebnisse in der Grössenordnung des Rekordjahrs 2007 ausfallen dürften. Das Unternehmen begründete diese Aussichten mit der fortgesetzt hohen Nachfrage insbesondere aus den wichtigen asiatischen Märkten.
mk/tp

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