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PRESSE/Valiant:Designierter Chef Michael Hobmeier beabsichtigt weitere Expansion

Dieser Inhalt wurde am 14. Mai 2010 - 18:28 publiziert

Zürich (awp) - Die Valiant Holding AG ist positiv ins laufende Jahr gestartet. "Die ersten Monate haben sich gemäss den Erwartungen von Anfang März entwickelt. Das heisst, dass das Ergebnis 2010 im Rahmen des Vorjahres ausfallen dürfte", sagte Michael Hobmeier, der designierte Chef der Valiant Holding im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorab der Ausgabe 15.5.)
In der Ergebnisprognose sind unterdessen keine weiteren Akquisitionen enthalten. "Die Erwartungen gelten für unveränderte Bedingungen. Das Thema Akquisitionen ist aber für uns immer auf der Traktandenliste. Grundsätzlich gibt es umso mehr Gelegenheiten für Übernahmen, je schlechter das Umfeld ist, und wir gehen davon aus, dass das Umfeld in den nächsten zwei, drei Jahren auch in der Schweiz sehr anspruchsvoll bleibt", so Hobmeier.
Das Zinsumfeld sei weiterhin schwierig, die auslandorientierten Privatbanken müssten sich neu aufstellen und für die Grossbanken dürfte der Heimmarkt wieder interessanter werden. All das bedeute, dass sich der eine oder andere Mitbewerber Gedanken zur Strategie machen müsse.
Derweil liegen offenbar bereits konkrete Dossiers von weiteren Banken, die an einer Übernahme durch Valiant interessiert wären, auf dem Pult von Hobmeier. "In den letzten Wochen haben wir ein paar Anfragen erhalten. Wir prüfen diese jetzt."
Und Hobmeier fährt fort: "Wir führen Gespräche, wie wir in Zürich Fuss fassen könnten. Möglich sind nicht nur Übernahmen, sondern auch Beteiligungen oder Kooperationen. Wir wollen nicht auf der grünen Wiese starten, sondern auf ein bestehendes Geschäftsmodell aufbauen. Deshalb werden wir in nächster Zeit keine neuen Filialen mehr eröffnen, mit Ausnahme der in Biel, die Ende Mai an den Start geht."
ps/mk

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