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FRANKFURT (awp international) - Europas grösster Autobauer Volkswagen (VW) wird laut einem Pressebericht im Laufe der Woche die österreichische Porsche Holding GmbH für einen Milliardenbetrag übernehmen. Die Transaktion, die fest vereinbart sei, werde voraussichtlich am Dienstag vollzogen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag und beruft sich auf mit der Sache vertraute Personen. Bisher gehört das Unternehmen aus Salzburg, das der grösste Autohändler Europas ist, ebenso wie der gleichnamige Stuttgarter Sportwagenbauer den VW-Eigentümerfamilien Piëch und Porsche.
"Die Transaktion ist ein weiterer Schritt in die Richtung der Zusammenführung von Porsche und VW", zitiert das Blatt Analyst Arndt Ellinghorst von der Schweizer Bank Credit Suisse. Für die beiden Familien handele es sich um eine Vermögensumschichtung ? weg vom Autohandel in eine Beteiligung am VW-Konzern. Damit sei indirekt auch eine positive Aussage über VW verbunden, da sie offenbar fest von einer guten Entwicklung des Konzerns überzeugt seien. In Deutschland ist die Porsche Holding GmbH, die das Autohandelsgeschäft der Familien Piech und Porsche von Salzburg aus führt, weitgehend unbekannt.
Der Kaufpreis für die Porsche Holding GmbH liege bei 3,3 Milliarden Euro, heisst es in dem Bericht weiter. Das Geld komme genau zur richtigen Zeit: Rund 2,5 Milliarden Euro brauchten die beiden Familien, um damit die Hälfte der bei der Stuttgarter Porsche Holding SE geplanten Kapitalerhöhung zu finanzieren. Mit dem Erlös für die neuen Aktien solle die Verschuldung der Porsche Holding SE auf 1,5 Milliarden Euro gesenkt werden. Das ist die rechtliche Voraussetzung für die Verschmelzung von Porsche auf Volkswagen. Die Zeit drängt: Schulden von 5 Milliarden Euro, die Porsche für den Kauf von VW-Aktien aufgenommen hatte, werden im Juni und Dezember fällig. Als Pfand verfügen die Banken über die 51 Prozent der VW-Aktien, die Porsche gehören./stb/tw

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