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Presseschau vom 10.12.2003

Der Weltinformationsgipfel in Genf, die Suche nach den 400 Erb-Millionen, Fitness-Tipps und die Angst, durch Ernährung immer dümmer zu werden.

Trotz der Bundesratswahlen werden in der Schweizer Presse heute auch andere Themen aufgegriffen.

Noch mehr als die Bundesratswahlen strahlt der Weltinformationsgipfel von Genf über die Landesgrenzen der kleinen Schweiz. Die AARGAUER ZEITUNG hält fest, dass jetzt immerhin alle 54 Staaten Afrikas am Netz sind.

"Weit über die Städte hinaus hat sich das Internet aber noch nicht verbreitet", schreibt sie jedoch weiter. Geliefert werden dazu auch gleich noch Zahlen: von 1000 nutzen in Afrika das Internet 0,31 Personen, in Europa 20,22 und in Nordamerika 168,68.

Wo sind die Millionen?

Der TAGES ANZEIGER beschreibt die schwierige Suche nach den "verschwundenen" 400 Millionen Franken, der Winterthurer Erb-Gruppe: "140 Banker rückten am Dienstag Erb-Chef Hans Ziegler auf die Pelle."

Dieser konnte den besorgten Bankern zwar nichts über die verschollenen Millionen berichten, versprach aber die Vorlage eines "Bankenspiegels", eine Aufstellung, welche Bank wie viel bei Erb ausstehend habe.

"Die Sorgenfalten besonders der deutschen und österreichischen Bankenvertreter wurden immer tiefer," zitiert der TAGI einen Schweizer Gläubiger, der schon einige Tage Zeit gehabt hatte, die schlechten Nachrichten aus Winterthur zu verdauen.

"Fit durch den Winter"

Die NEUE LUZERNER ZEITUNG startet heute die Serie "Fit durch den Winter". Ein ehemaliger Profifussballer erklärt, wie man sich im Winter fit machen oder halten könne.

"Im Prinzip ist es ziemlich einfach: Optimaler Trainingserfolg wird erzielt, indem äussere Belastung und innere Beanspruchung - also: wie reagiert der Körper – in Einklang gebracht werden." Ganz einfach, nicht?

Hirn braucht Nahrung

Die Erklärung, weshalb wir die vorherige Aussage vielleicht nicht auf Anhieb begriffen haben, liefert die BERNER ZEITUNG. Sie fragt: "Essen wir uns immer dümmer?"

Neue Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen, dass es wie kaum ein anderes Organ auf Nahrung angewiesen ist. "Doch deren Qualität lässt zu wünschen übrig", weiss die BZ.

Weltweit nähmen Hirnstörungen zu, neben Alzheimer auch Parkinson, die multiple Sklerose. Und bei den Kindern breiteten sich Hyperaktivität und Lernstörungen aus.

Laut BZ befürchteten manche Forscher sogar, dass "die Geistesleistung generell zurückgeht, die Gehirne schrumpfen, die Evolution des Gehirns sich wieder umkehrt."

Und an all dem soll die Ernährung ganz wesentlich beteiligt sein. Die BZ wirft die bange Frage auf: "Mampfen wir uns ins Unglück?" Schuld daran sei die Nahrungsmittelindustrie und ihr Bestreben, "billige" Nahrung herzustellen.

Auch die heutzutage gebräuchlichen "Light"-Produkte scheinen an der Misere mitbeteiligt zu sein. Das Hirn brauche nämlich den Schmierstoff Fett.

"Fett ist die Streicheleinheit für die Seele", wird eine Ernährungsmedizinerin zitiert.

swissinfo, Etienne Strebel

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