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Presseschau vom 24.03.2004

Der Umbau mit Kapitalschnitt bei der Fluggesellschaft Swiss ist das grosse Thema im Schweizer Blätterwald.

Die nationale Airline habe aber noch viele Aufgaben zu lösen, so der Haupttenor.

"Keine Entwarnung", titelt die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG. Trotz One-World-Kredit und Kapitalschnitt wandle die Swiss weiterhin auf einem schmalen Grad.

"Der jetzt vom Management fast als Tatsache dargestellte Turnaround lässt sich aus den Bilanz- und Ertragswerten für 2003 jedenfalls noch nicht herauslesen."

Für eine Entwarnung gebe es daher kaum stichhaltige Gründe, so die NZZ. Und sie kommt zum Schluss:

"Die Forderung von Finanzminister Hans-Rudolf Merz, eine Überbrückungs-Finanzierung für die Swiss zu arrangieren, hat nichts von ihrer Dringlichkeit eingebüsst."

Dünne Luft

Für den Kommentator im Berner BUND fliegt die Swiss "auf dem Zahnfleisch". Denn:

"Nach wie vor ist höchst ungewiss, ob die Fluggesellschaft dieses Jahr überstehen wird."

Denn das Eigenkapital schmelze gegenwärtig weg "wie Schnee in der Märzsonne". Einen weiteren Fehlbetrag von mehreren hundert Millionen Franken könne sich die Swiss nicht erlauben.

"Auch zwei Jahre nach dem Start der Swiss bleibt die Frage, ob von der Schweiz aus eine Fluggesellschaft mit Interkontinental-Verbindungen rentabel betrieben werden kann, weiterhin unbeantwortet."

Der BLICK zeigt Verwaltungsrats-Präsident Pieter Bouw mit Bauhelm und titelt darüber: "Die Bouwstellen der Swiss". Verschiedene Baustellen müsse Bouw schliessen, um überleben zu können.

"Für den fliegenden Holländer gibt es viel zu tun!"

Silberstreifen am Horizont

Auch die NEUE LUZERNER ZEITUNG ist überzeugt, dass bei der Swiss noch einiges zu tun bleibe. Doch die Zeitung sieht einen Silberstreifen am Horizont:

"Der Blick in die Bücher zeigt: Der Swiss geht es zwar weiterhin nicht gut, aber immerhin deutlich weniger schlecht als noch vor ein paar Monaten."

Nun gehe es darum, die Kapitalbasis zu verbessern und die Führungsspitze zu verstärken. Viel Arbeit komme auf Pieter Bouw zu.

"Und die Zeit läuft. Denn über den Wolken werden die Zeiten in nächster Zukunft kaum einfacher."

Dünne Luft wittert auch die BERNER ZEITUNG. Die Swiss sei noch lange nicht über den Berg.

"Erst die kommenden Monate werden zeigen, ob sie in der jetzigen Form profitabel und somit überlebensfähig ist. Es wäre daher beruhigender, wenn Swiss endlich einen Kredit als Liquiditäts-Puffer erhielte."

Forderungen an Bush

Die halbherzige Kritik des Weissen Hauses auf Israels Exekution von Sheikh Ahmed Yassin verheisse wenig Gutes für den Fortgang des Friedensprozesses, meint der TAGES ANZEIGER. George Bush sei wohl schon zu sehr auf die Wahlen vom November fokussiert.

"Aber vielleicht ist es dem Präsidenten wider Erwarten ja doch Ernst mit dem Friedensplan, den die USA zusammen mit Russland, der EU und der UNO fördern. Sollte dies so sein, dann muss er dem israelischen Premier Ariel Sharon unmissverständlich klar machen, dass eine Lösung des Konflikts nicht mit einseitigen Schritten, sondern nur dank Verhandlungen zu erzielen ist."

Der Sommer kommt bestimmt

Zum Schluss der Ausblick des Boulevardblattes BLICK auf den Sommer: "So klappts mit der Badi-Figur". Ein neues Diätbuch verspricht die Traumfigur auf den Sommer.

"Unsere Vorfahren gingen auf die Jagd, wir bestellen am Telefon Pizza."

Und BLICK liefert dazu auch gleich die acht goldenen Diät-Regeln, denn "Pfunde auf die Schnelle wegzuhungern, bringt nichts".

Das Wichtigste aber:

"Wer abnehmen will, muss essen – aber das Richtige."

swissinfo, Christian Raaflaub

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