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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
Credit Suisse: CS-Verwaltungsratspräsident Hans-Ulrich Doerig gesteht Fehler bei der Boni-Ausschüttung für das Top-Management der Grossbank ein. Im Rahmen eines langfristigen Bonusprogramms hatte CS-Chef Brady Dougan Anfang Jahr einen Bonus von 71 Mio CHF erhalten. Von der Höhe dieses Betrags sei er überrascht gewesen, sagte Doerig auf eine entsprechende Frage in einem Interview, das am Samstag in der "Berner Zeitung" erschien. Man müsse jedoch zugestehen, dass Dougan "einen Superjob macht". "Ich muss zugeben: Ja, wir müssen aus dem PIP-Programm die Lehren ziehen und dürfen gewisse Fehler sicher kein zweites Mal machen", sagte Doerig. Über Änderungen werde später informiert. Ein Ziel habe das Programm aber erreicht: "Das Programm hat uns geholfen, wegen der langen Laufzeit gute Leute an uns zu binden." Schon beim Nachfolge-Programm (PIP II), das nächstes Jahr auslaufe, werde sich die Situation nicht wiederholen. (Berner Zeitung; siehe sep. Meldung)
Nationale: Der Anlagechef der Nationale Suisse, Benno Flury, rechnet nicht damit, dass der Versicherer aufgrund den neu einzuführenden Aufsichtsregeln SST Swiss Solvency Test und deren Auswirkungen auf die Immobilienanlagen das Kapital erhöhen muss. "Eine Kapitalerhöhung aus Sicht der Immobilienrisiken und auch aus allgemeiner Sicht drängt sich aufgrund der aktuellen SST-Kennzahlen nicht auf", erklärte CIO Benno Flury im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Die Finanzmarktaufsicht Finma verlangt von den Versicherern mit dem SST-Regime eine Kapitalunterlegung, die erstmals auch von den im Versicherungsvermögen enthaltenen Anlagen abhängt. Nationale Suisse hält mit 20% eine im Vergleich zu anderen Versicherern eine relativ hohe Immobilienquote. Dennoch sei so wenig wie eine Kapitalerhöhung auch eine weitere Verringerung der Vermögensquote für Immobilien angezeigt, so Flury weiter. (FuW, S. 1)
Rieter: Für das Industrieunternehmen Rieter Holding AG läuft es wieder besser. "Steigende Bestellungseingänge sorgten in Shanghai für sehr gute Laune", sagte VR-Präsident und CEO Erwin Stoller in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" auf die Frage nach der Stimmung an der Textilmaschinenmesse in Shanghai. Die Kaufbereitschaft habe in den vergangenen Monaten markant angezogen, so Stoller. Die Spinnereien seien voll ausgelastet und ihre Margen hätten sich weiter verbessert. "Entsprechend gehen auch unsere Bestellungen nach oben." Auf die Frage, ob dem Aufschwung in der Textilindustrie zu trauen sei, meinte der Rieter-Chef: "Die Gefahr besteht, dass die Nachfrage bei einem veränderten Wirtschaftsumfeld auch sehr schnell wieder zurückgeht. Wir erwarten in Zukunft grössere Zyklen als bisher." (FuW, S. 13/15; siehe sep. Meldung)
BKW: Die BKW FMB Energie AG ist nach dem Ausstieg der deutsche Eon aus ihrer 21%-Beteiligung auf Partnersuche, will aber eigenständig bleiben. "Mit einem Paket dieser Grösse können wir das Aktionariat mitgestalten. Ziel ist es nicht einfach, Eon durch einen neuen Partner gleicher Grösse zu ersetzen, sonst stehen wir in einigen Jahren wieder vor der gleichen Situation wie heute. Auch wollen wir keinen Aktionär, der eine Fusion sucht oder im Hinterkopf bereits daran denkt, die BKW zu übernehmen", sagt CEO Kurt Rohrbach im Interview mit "Finanz und Wirtschaft". "Die BKW haben sich strategisch als eigenständiges Unternehmen positioniert und wollen diesen Weg weitergehen. Ein Zusammengehen mit Axpo oder Alpiq ist also nicht geplant", doppelt der CEO nach. Das Engagement eines neuen Partners soll sich gemäss Rohrbach etwa in der Grössenordnung von Groupe E bewegen. BKW ist mit Groupe E mit je 10% übers Kreuz verflochten. (FuW, S. 19; siehe sep. Meldung)
Cablecom: Das Telekom-Unternehmen erhöht auf den 1. August die Preise für Anrufe ins Mobilfunknetz der Sunrise sowie bei der Festnetz-Telefonie. Die Kunden seien Anfang Juni von der Cablecom mit einem Brief informiert worden, dass ab dem 1. August Anrufe ins Sunrise-Netz neu 0,45 CHF pro Minute, Anrufe ins Ausland 0,11 CHF (Tarifzone 1) bzw. 0,22 CF (Tarifzone 2) kosten werden, schreibt die "NZZ am Sonntag". Damit werde versucht, den Umsatzrückgang aufgrund der zunehmenden Internettelephonie abzumildern, so die Zeitung weiter. (NZZaS, S. 28)
CH/Axpo: Mehrere Kommunalwerke protestieren gegen die geplante Erhöhung der Strompreise der Axpo. Wie die Zeitung "Sonntag" berichtet, erheben rund 350 Elektrizitätswerke mit rund 1 Mio Kunden schriftlich Einspruch beim Stromüberwacher Elcom, beim Preisüberwacher sowie der Wettbewerbskommission (Weko). Grund für den Unmut der Stromversorger ist eine Strompreiserhöhung durch die Axpo von 7%, welche die Protestierenden nur zum Teil als gerechtfertigt erachten, heisst es in dem Artikel. (Sonntag, S. 21)
CH/SRG: Das Defizit der SRG fällt im laufenden Jahr voraussichtlich tiefer aus als budgetiert. Statt einem Defizit von 75 Mio CHF für 2010 geht die SRG derzeit von einem Minus von rund 50 bis 60 Mio CHF aus. "Zurzeit erwarten wir ein Defizit, das um 20 bis 30% tiefer ausfällt als budgetiert", bestätigte SRG-Sprecher Daniel Steiner auf Anfrage einen Bericht der "NZZ am Sonntag". Hauptgrund sei die Entspannung bei der SRG-Pensionskasse, die Ende 2009 wieder einen Deckungsgrad von 100% erreicht habe. Die Sanierungsmassnahmen seien deshalb Anfang April aufgehoben worden. (NZZaS; siehe sep. Meldung)
dl/ra

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