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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
UBS: Die Zahlungen der Grossbank in die Pensionskassen der damaligen Chefs Peter Kurer und Marcel Rohner sind offenbar kein Fall mehr für die Zürcher Staatsanwaltschaft. Es sei eine Nichteintretensverfügung erfolgt, zitiert die Zeitung "Sonntag" Peter Pellegrini, Leiter der Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte. Die UBS hatte dem Bericht zufolge die Beiträge von 3,3 Mio CHF an Kurer und 1,2 Mio CHF an Rohner als "freiwillig" bezeichnet. Auslöser war eine Strafanzeige von Rechtsanwalt und Kleinanleger-Vertreter Hans-Jacob Heitz gewesen. Die Staatsanwaltschaft habe keinen "Freundschaftsdienst" erkennen können, heisst es in dem Artikel. (Sonntag; siehe sep. Meldung)
Novartis/Alcon: Der Ausschuss der unabhängigen Verwaltungsräte von Alcon will mit Novartis über ein besseres Angebot zum Auskauf der Minderheitsaktionäre verhandeln, wie der Vorsitzende Thomas Plaskett in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" erklärt. "Wir haben von Beginn weg gesagt, dass wir einen fairen Fusionsvertrag aushandeln wollen. Unsere Position hat sich seither nicht verändert." Mehrere Entscheide im Zusammenhang mit der Fusion hängen nach Einschätzung Plasketts von den unabhängigen Verwaltungsräten ab. Falls sich kein bedeutend besserer Preis mit Novartis aushandeln lasse, werde der unabhängige Verwaltungsratsausschuss dem Fusionsvertrag sicher nicht zustimmen. (FuW, S. 13; siehe sep. Meldung)
Swisscom: Beim Telekomkonzern herrscht Unzufriedenheit mit Apple. Aufgrund von Lieferengpässen beim neuen iPhone 4 habe die Swisscom AG nur etwa 10% des absetzbaren Volumens verkauft, sagte CEO Carsten Schloter im Gespräch mit der "SonntagsZeitung". Auch jetzt wisse die Swisscom nicht, wann zusätzliche Geräte einträfen. "Die mangelnde Transparenz ist frustrierend", so der Firmenchef. Im Gegensatz zu den vorherigen beiden Lancierungen von iPhones habe die Swisscom auch keine Vorreservierungen entgegennehmen können. Veränderungen im Chefsessel dürfte es beim Blauen Riesen in nächster Zeit nicht geben, so Schloter weiter: "Mich fordert der Job nach wie vor heraus". Die Spannung sei immer noch da und er habe keine speziellen Pläne. "Wenn es geht, möchte ich die Herausforderungen der Swisscom noch einige Jahre begleiten." Die Rolle des CEO bei Fastweb will der Swisscom-Chef abgeben, wenn das frühere Management wieder im Amt ist. (SoZ, S. 39/40; siehe sep. Meldung)
Bergbahnen Titlis: Die Unregelmässigkeiten in der Finanzbuchhaltung der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG sind höher als bisher erwartet, wie interne Abklärungen der Bergbahnen ergeben hatten. In einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" sagte CEO Albert Wyler zu möglichen Rückstellungen für die Jahresrechnung 2009/10: "Wir werden nicht darum herum kommen, einen möglichen Verlust abzudecken, da können wir nicht zuwarten. In welchem Umfang, steht noch nicht fest. Wir haben zum Glück einen sehr guten Geschäftsverlauf und erwarten erfreuliche Betriebszahlen, doch die Vorsorge, die wir werden treffen müssen, wird dieses ausgezeichnete Ergebnis schmälern. Das ist bitter." Befragt nach dem Stand der Abklärungen im Zusammenhang mit den Veruntreuungen sagte der CEO: "Wir werden zu Beginn der nächsten Woche über Umstände, Hintergründe und Namen informieren." (FuW, S. 1; siehe sep. Meldung)
CH/Rücktritt Merz: FDP, CVP und SP kritisieren den gestaffelten Doppelrücktritt der Bundesräte Hans-Rudolf Merz und Moritz Leuenberger. Während aber FDP und CVP Leuenberger zum Handeln auffordern, macht die SP Merz für die Situation verantwortlich. CVP-Präsident Christophe Darbellay fordert, dass Bundesrat Moritz Leuenberger es seinem Kollegen Hans-Rudolf Merz gleichtut und auf Oktober zurücktritt. "Es kann ja nicht sein, dass er ein halbes Jahr länger bleibt, nur um den Gotthard-Durchstich oder die Klimakonferenz begleiten zu können", sagte der Parteichef der CVP in einem Interview mit der "Zentralschweiz am Sonntag" und der "Südostschweiz am Sonntag".
FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli fände es besser, wenn beide Wahlen zusammen stattfinden würden, wie er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" sagte. Parteistrategisch würde das nicht viel ändern. Alles hänge von Leuenberger ab. "Es genügt, wenn er sein Rücktrittschreiben jetzt abschickt." "Das stört mich persönlich", sagte FDP-Fraktionschefin Gabi Huber in der "Samstagsrundschau" von Schweizer Radio DRS zu den kurz aufeinander folgenden Wahlterminen. Doch Merz' Entscheid, im Oktober zurückzutreten, sei zu respektieren.
Während der Finanzminister sein Rücktrittschreiben per Anfang Oktober bereits eingereicht hat, hat Leuenberger seinen Rücktritt per Ende Jahr erst angekündigt. Gegenüber der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens SF bekräftigte Leuenberger am Samstag seine Pläne. (Zentralschweiz am Sonntag; Südostschweiz am Sonntag; Schweizer Radio DRS; Schweizer Fernsehen SF; siehe sep. Meldung)
dl/ch

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