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Cincinnati (awp/sda/dpa) - Beim weltgrössten Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble geht es wieder aufwärts. Das Unternehmen profitierte im zweiten Geschäftsquartal von der zurückgekehrten Kauflaune der Konsumenten und von günstigeren Wechselkursen.
Der Umsatz stieg nach Angaben vom Donnerstag um 6 Prozent auf 21,0 Mrd. Dollar. Der Gewinn fiel allerdings unter dem Strich um 7 Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar. Derweil hat der wesentlich kleinere Konkurrent Colgate-Palmolive ein starkes viertes Quartal hingelegt und stellt für 2010 einen prozentual zweistelligen Gewinnanstieg in Aussicht.
Zwar blieben die wirtschaftlichen Unsicherheiten bestehen, sagte der Konzernchef von Procter & Gamble, Bob McDonald, am Sitz in Cincinnati. Er sei jedoch zuversichtlich, dass durch neue Produkte und eine verstärkte Werbung mehr Kunden erreicht werden können.
Vor allem das Geschäft mit Babypflege-Produkten, Haushaltsreinigern und Waschmitteln zog an. Im Gesamtjahr, das im Juni endet, will Procter & Gamble auf dem Wachstumspfad bleiben und 3 bis 6 Prozent zulegen. Von Procter & Gamble kommen unter anderem Braun-Rasierer, Pampers-Windeln oder Meister-Proper- Haushaltsreiniger. Weitere bekannte Produkte sind Pringels-Chips, Ariel-Waschmittel oder Wick-Blau-Bonbons.
Bei Colgate-Palmolive erhöhte sich der Umsatz zwischen Oktober und Ende Dezember um 11,4 Prozent auf 4,08 Mrd. Dollar, der Gewinn stieg um 27 Prozent auf 631 Mio. Dollar. Den Umsatzanstieg verdankte Colgate sowohl einem Mengenwachstum als auch höheren Preisen für seine Produkte.
Das Unternehmen profitierte besonders davon, dass seine Produktpalette weniger anfällig ist für Sparbemühungen der Konsumenten. Nach Colgate-Angaben kommt das Unternehmen weltweit bei Zahnpasta auf einen Marktanteil von 45,1 Prozent und bei Zahnbürsten von 31 Prozent.

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