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Projekt S.O.S. Storch

Die gelungene Wiederansiedlung des Weissstorches in der Schweiz soll langfristig gesichert werden. 20 Störche in der Schweiz, im Elsass und in Baden-Württemberg werden mit Sendern versehen, um mehr über ihre Zugwege und Winterquartiere zu erfahren.

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2000 - 08:30 publiziert

Auf dem herbstlichen Wegzug Richtung Süden werden drei Forscherteams den Störchen folgen. Der Standort der Vögel wird via Satellit übermittelt oder zusätzlich mit Peileinrichtungen erfasst. Daraus verspricht man sich verfeinerte Erkenntnisse über die Ursache von Ausfällen und die auf dem Zug bevorzugten Lebensräume.

Diese sollen wiederum Grundlage für Schutzmassnahmen sein, wie die Projektträger - die Schweizerische Gesellschaft für den Weissstorch und das Naturhistorische Museum Freiburg - mitteilten.

Das Projekt, das Kontakte mit Frankreich, Spanien und nordafrikanischen Staaten bedingt, wird 2001 abgeschlossen.

In der Schweiz wurden im laufenden Jahr über 170 freibrütende Storchenpaare gezählt. Ihre Wiederansiedlung werde längerfristig nur Bestand haben, wenn die Ausfälle auf den Zugwegen und im Winterquartier vermindert werden können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ziel sei, die Gefahren zu vermindern und günstige Rast- und Nahrungsplätze zu erhalten oder neu zu schaffen. Der freibrütende Weissstorch stand in der Schweiz Ende vierziger Jahre kurz vor dem Aussterben. Seit 1960 gibt es ihn wieder - auch ausserhalb der Gehege.

swissinfo und Agenturen

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