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Promi-Parade auf dem Grünen Teppich

In Anwesenheit von Schweizer Prominenz aus Kultur, Wirtschaft und Politik hat Bundesrat Moritz Leuenberger das 6. Zurich Film Festival eröffnet. Dabei erlebte Michael Steiners "Sennentuntschi" seine Welturaufführung.

Bei der Eröffnung am Donnerstagabend zeigten sich unter anderen Alt-Bundesrat Christoph Blocher, die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, der designierte Lufthansa-Vorsitzende Christoph Franz und Unternehmer wie Jürg Marquard und Thomas Schmidheiny.

Die Filmszene wurde unter anderen durch Melanie Winiger, Stefan Gubser, Beat Schlatter, Samir, Bettina Oberli und Andrea Staka vertreten.

Für einmal beschritt die Prominenz statt eines Roten einen Grünen Teppich. Die Organisatoren wollten damit für Klima-freundliches Handeln werben.

Die einen nannten ihn Skandalfilm, andere einen raffiniert gesponnenen Gesellschaftskrimi. Michael Steiners Eröffnungsfilm "Sennentuntschi" handelt von einer uralten Berglegende: Drei Sennen missbrauchen eine selbstgebastelte Puppe, bis diese lebendig wird und ihren Peinigern das Fell über die Ohren zieht.

Während den elf Festivaltagen bis zum 3. Oktober sind in Zürich insgesamt rund 70 Kinofilme sowie zahlreiche Kurzfilme als Premieren zu sehen. Den Schwerpunkt bilden drei Wettbewerbe mit neuen Filmen junger Talente aus aller Welt, mit einem Fokus auf dem deutschsprachigen Kino.

Die Retrospektive ist dem in den USA lebenden tschechischen Regisseur Milos Forman gewidmet. Er erhält den diesjährigen Tribute des Festivals für sein Lebenswerk. Der Golden Icon zum Abschluss des Festivals geht an den Schauspieler Michael Douglas; Danny DeVito nimmt den Preis für seinen erkrankten Freund entgegen.

Das letztjährige Zurich Film Festival stand im Schatten der Festnahme von Starregisseur Roman Polanski, dem vorgeworfen wird, 1977 in den USA einen Teenager vergewaltigt zu haben.

swissinfo.ch und Agenturen


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