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MÜNCHEN (awp international) - ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling hofft in diesem Jahr für den TV-Konzern trotz der unsicheren Konjunkturlage auf stabile Erlöse. "Für die gesamte Gruppe bin ich optimistisch, dass wir nicht weiter Umsatz verlieren. Das liegt auch daran, dass wir einige neue Ideen haben und neue Einkommensquellen erschliessen", sagte Ebeling der Fachzeitschrift "Horizont". Für den TV-Werbemarkt prognostizierte er eine Umsatzentwicklung zwischen minus vier und plus zwei Prozent. Auf der Suche nach neuen Erlösquellen spielen bei dem Konzern auch neue Bezahlformate eine Rolle, wie Ebeling kürzlich erläutert hatte. So könnten zunächst weitere kostenpflichtige Sparten- und Nischenkanäle geschaffen werden. Die grossen Sender der Gruppe wie ProSieben oder Sat.1 sollen aber zunächst gebührenfrei bleiben.
Im Zweifel sei bei der Senderfamilie auch für weitere Einsparungen noch Luft, sagte Ebeling. 2009 habe der Konzern die Kosten um rund 200 Millionen Euro gesenkt. "Wenn man so viel getan hat wie wir im vergangenen Jahr, sind weitere Einsparungen natürlich schwierig", räumte Ebeling ein. "Potenziale sehe ich aber durchaus noch - wenn auch sicher nicht in der Grössenordnung von 2009."
Ebeling äusserte sich auch zu Spekulationen um einen möglichen Abgang des für Diversifikation zuständigen Vorstands Marcus Englert. "Der Aufsichtsrat wird in naher Zukunft mit Marcus Englert diskutieren, welches der beste Weg ist. Ich denke, dass dieser Prozess bis spätestens Ende Februar abgeschlossen ist und wir dann kommunizieren können, wie es weitergeht", sagte Ebeling. Das Geschäft mit neuen Erlösquellen war im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent geschrumpft. Ebeling will die Abhängigkeit von der Werbung deutlich senken und bis 2014 rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes mit Geschäften abseits der Werbung erzielen. Derzeit liege der Anteil gerade mal bei 13 Prozent, hiess es. "Ziele müssen ambitioniert sein", sagte Ebeling./cs/DP/tw

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