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MÜNCHEN (awp international) - ProSiebenSat.1 hat 2010 angesichts kräftig gewachsener Werbeeinnahmen und dank eines starken Schlussquartals seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Der TV-Konzern verdiente im vergangenen Jahr unter dem Strich 312,7 Millionen Euro nach 146,6 Millionen 2009, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Der Umsatz der von den Finanzinvestoren KKR und Permira kontrollierten Sendergruppe (Sat1, Kabel1) wuchs um 8,7 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 30 Prozent auf 905,9 Millionen Euro geklettert. Das ist mehr als von Experten erwartet. "Unser Erfolg hängt nicht nur mit dem konjunkturellen Rückenwind zusammen, sondern ist auch auf die Effizienz unserer Prozesse und die richtigen strategischen Entscheidungen zurückzuführen", sagte Vorstandschef Thomas Ebeling.
Von dem Gewinnsprung sollen auch die Aktionäre profitieren: Nach zwei Jahren mit nur einer Mindestdividende für Vorzugsaktien von zwei Cent sollen die Anteilseigner für 2010 nun 1,14 Euro je Vorzugs- und 1,12 Euro je Stammaktie bekommen. Die Ausschüttung an die Vorzugsaktionäre fällt höher aus als von den meisten Experten prognostiziert. Die Vorzugsaktien sind im MDax notiert und befinden sich zum Grossteil im Streubesitz. Die Stammaktien gehören den Finanzinvestoren KKR und Permira und dem niederländischen Medienkonzern Telegraaf Media.
ProSiebenSat.1 rechnet im laufenden Jahr mit weiteren wachsenden Umsätzen und Ergebnissen. Konzernchef Thomas Ebeling wagte keine konkrete Prognose, geht aber in allen Segmenten von einer positiven Entwicklung aus. Allerdings könnte sich das späte Osterfest im April auf die Ergebnisse des ersten Quartals auswirken, sagte er am Donnerstag in München. Ostern und Weihnachten sind für die Branche besonders wichtig.
sbr/DP/zb

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