Navigation

Skiplink navigation

Prozess zum grössten Uhren-Skandal

In Neuenburg hat der Prozess gegen den ehemaligen Uhrenfabrikanten Jean-Pierre Jaquet begonnen. Bis am 3. Oktober untersucht das Neuenburger Wirtschaftsstrafgericht den grössten Skandal der Schweizer Uhrenindustrie.

Dieser Inhalt wurde am 01. September 2008 - 14:13 publiziert

Auf der Anklagebank sitzen neben dem Chef der gleichnamigen Firma Jean-Pierre Jaquet 14 Mitangeklagte. Das Unternehmen gehörte damals zum Swatch-Konzern.

Den Angeklagten wird in unterschiedlichem Umfang Diebstahl, Hehlerei und Fälschung vorgeworfen.

So sollen sie unter anderem Luxusuhren von Marken wie Franck Muller, Piaget oder Rolex gestohlen und anschliessend weiterverkauft haben. Bestandteile von gestohlenen Uhren wurden auch zur Herstellung von Fälschungen benutzt.

Mehrere der Angeklagten werden sich auch wegen zwei bewaffneter Raubüberfälle verantworten müssen. Dabei waren 2002 aus Uhrenfirmen in La Chaux-de-Fonds und Le Locle mehrere Dutzend Kilogramm Gold gestohlen worden.

Ins Rollen gekommen war das Verfahren, als im Herbst 2003 Jaquet wegen Verdachts auf bandenmässigen Raub, Anstiftung zum Raub, Hehlerei und Warenfälschung verhaftet wurde.

Unter den Anzeigeerstattern in der "Uhrenaffäre Jaquet" figurieren auch bekannte Firmen wie Franck Muller, Rolex, Richemont und Cartier. Der Prozess soll rund fünf Wochen dauern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen