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Zürich (awp) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 erneut einen höheren Gewinn ausgewiesen und mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren - der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer höheren Dividende.
Diese Politik soll sich fortsetzen. "Wir wollen auch in Zukunft steigende Ausschüttungen an unsere Aktionäre zahlen", sagte CEO Luciano Gabriel am Freitag auf der begleitenden Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Bereits 2010 hätte die Ausschüttung höher als die vorgeschlagenen 2,80 (Vorjahr 2,70) CHF je Aktie ausfallen können. PSP wolle aber die Dividenden lieber kontinuierlich steigern, so der CEO.
Zudem hiess die Eidgenössische Steuerverwaltung Kapitaleinlagen in Höhe von 659,2 Mio CHF gut, die Potenzial für steuerprivilegierte Rückzahlungen in künftigen Geschäftsjahren darstellten.
GEWINN STEIGT AUF REKORDNIVEAU
Der Reingewinn (vor Neubewertungen, NB) stieg um 2,4% auf 139,8 Mio CHF. Der Liegenschaftsertrag nahm um 0,6% ab auf 263,0 Mio CHF, auf vergleichbarer Fläche sei er allerdings um 1,9% gestiegen. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA (vor NB) stieg um 1,0% auf 223,3 Mio CHF.
Die Bewertungsdifferenzen der Liegenschaften werden für 2010 mit 180,6 (112,4) Mio CHF angegeben. Der Reingewinn inkl. Liegenschaftserfolge wurde somit um deutliche 21,5% auf 280,8 Mio CHF gesteigert.
PORTFOLIO-WERT GESTIEGEN, LEERSTAND LEICHT HÖHER
Das Immobilienportfolio von PSP hatte per Ende 2010 einen Wert von rund 5'310 Mio CHF, nach 4'997 Mio CHF Ende 2009. Es umfasste 175 Büro und Geschäftshäuser sowie 7 Areale mit Entwicklungsprojekten. In der Berichtsperiode wurde in Zürich eine Immobilie für 45,1 Mio CHF gekauft, acht kleinere Objekte aus dem Anlageportfolio für insgesamt 28,7 Mio CHF wurden verkauft.
Die Leerstandsquote lag bei 8,5 (7,5)%. Hiervon seien 1,1 Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten und 5,1 Prozentpunkte auf die beiden Liegenschaften in Zürich-West und Wallisellen zurückzuführen. Zudem sei es das Ziel von PSP, den Gewinn und die Mieterträge zu optimieren, nicht aber die Leerstandsquote, ergänzte CEO Gabriel.
Im Jahr 2011 laufen 14% der bestehenden Mietverhältnisse aus, 65% davon seien aber bereits erneuert worden. Mit 21% läuft dann 2013 ein grösser Block aus, darunter seien auch 2 grosse Mieter. "Mit diesen stehen wir aber bereits in Kontakt und ich erwarte hier keine Probleme", so der CEO.
PROJEKTE PLANMÄSSIG - KAPITALSTRUKTUR SOLIDE
Die Neu- und Umbauarbeiten entwickeln sich nach Plan. Die beiden Bürobauten in Wallisellen seien fertiggestellt worden, die Investitionssumme lag bei 77,4 Mio CHF. Auf dem Löwenbräu-Areal in Zürich seien von den 58 Eigentumswohnungen bereits 43 reserviert.
Die Kapitalstruktur bezeichnet PSP weiterhin als "äusserst solide". Mittels neuer Zinsabsicherungsgeschäfte werde das Unternehmen auch mittelfristig weiter vom tiefen Zinsniveau profitieren. Bis 2013 werden keine Bankkredite, 2012 aber Anleihen über 290 Mio CHF fällig. PSP verfüge über ungenutzte Kreditlinien von 630 Mio CHF. Damit sei die nötige Basis für weitere Akquisitionen geschaffen. Geeignete Objekte in den bevorzugten Gebieten zu finden sei derzeit allerdings schwierig.
AUSBLICK LEICHT POSITIV
Aufgrund der Marktstellung, der Kapitalbasis und der Qualität des Immobilienportfolios blickt PSP mittel- und langfristig zuversichtlich in die Zukunft. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen eine Stabilisierung der Leerstandsquote bei rund 9% per Ende 2011 an.
Für die Mieteinnahmen erwartet der PSP-Chef "like-for-like", also flächenbereinigt, ein Wachstum von etwa 2 bis 3%. In Zentrum von Zürich sei derzeit kein Rückgang der Mietpreise zu beobachten und das werde auch nicht erwartet. Unter der Annahme eines konstanten Immobilienbestands rechnet PSP für 2011 mit einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 220 Mio CHF.
Die Aktie honorierte die Ergebnisse, die die Konsensschätzungen durch die Bank geschlagen haben, gegen Mittag mit Gewinnen von 1,5%.
dm/rt

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