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Zug (awp) - PSP Swiss Property hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 erneut einen höheren Gewinn ausgewiesen. Die Ergebnissteigerung sei insbesondere auf den Ertrag aus dem aufgegebenen Geschäft sowie tiefere Betriebskosten und einen niedrigeren Zinsaufwand zurückzuführen, teilte das Immobilienunternehmen am Freitag mit. Für die Aktionäre soll es eine höhere Ausschüttung geben.
Der Reingewinn (vor Neubewertungseffekten) stieg um 2,4% auf 139,8 Mio CHF. Der Liegenschaftsertrag nahm um 0,6% ab auf 263,0 Mio CHF. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA (vor Neubewertung) stieg um 1,0% auf 223,3 Mio CHF.
Die Bewertungsdifferenzen der Liegenschaften werden für 2010 mit 180,6 Mio CHF angegeben, nach 112,4 Mio im Vorjahr. Der Reingewinn inkl. Liegenschaftserfolge wurde somit um deutliche 21,5% auf 280,8 Mio CHF gesteigert.
Den Aktionären soll wie von Analysten erwartet eine erhöhte Dividende in Form einer Nennwertreduktion von 2,80 (2,70) CHF pro Aktie ausbezahlt werden. Zudem hiess die Eidgenössische Steuerverwaltung Kapitaleinlagen in Höhe von 659,2 Mio CHF gut, die Potenzial für steuerprivilegierte Rückzahlungen in künftigen Geschäftsjahren darstellten.
Die Zahlen haben die Erwartungen der Analysten durchweg übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 261,7 Mio. Für den EBITDA lagen die Erwartungen bei 219,0 Mio und für den Reingewinn (je vor Neubewertung) bei 137,2 Mio CHF.
Das Immobilienportfolio von PSP hatte per Ende 2010 einen Wert von rund 5'310 Mio CHF, nach 4'997 Mio CHF ein Jahr zuvor. Es umfasste 175 Büro und Geschäftshäuser sowie 7 Areale mit Entwicklungsprojekten. In der Berichtsperiode wurde in Zürich eine Immobilie für 45,1 Mio CHF gekauft, acht kleinere Objekte aus dem Anlageportfolio für insgesamt 28,7 Mio CHF wurden verkauft.
Die Leerstandsquote lag bei 8,5% gegenüber 7,5% Ende 2009. Hiervon seien 1,1 Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten und 5,1 Prozentpunkte auf die beiden Liegenschaften in Zürich-West und Wallisellen zurückzuführen. Der Leerstand des Kernportfolios lag bei lediglich 2,9 Prozentpunkten.
Die Neu- und Umbauarbeiten seien planmässig weitergeführt worden. Die beiden Bürobauten in Wallisellen seien fertiggestellt worden, die Investitionssumme lag bei 77,4 Mio CHF. Auf dem Löwenbräu-Areal in Zürich seien von den 58 Eigentumswohnungen bereits 43 reserviert.
Die Kapitalstruktur bezeichnet PSP weiterhin als "äusserst solide". Mittels neuer Zinsabsicherungsgeschäfte werde das Unternehmen auch mittelfristig weiter vom tiefen Zinsniveau profitieren. Bis 2013 werden keine Bankkredite fällig, 2012 werden Anleihen über 290 Mio CHF fällig. PSP verfüge über ungenutzte Kreditlinien von 630 Mio CHF. Damit sei die nötige Basis für weitere Akquisitionen geschaffen.
Aufgrund der Marktstellung, der soliden Kapitalbasis und der Qualität des Immobilienportfolios blickt PSP mittel- und langfristig zuversichtlich in die Zukunft, heisst es weiter. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen eine Stabilisierung der Leerstandsquote von rund 9% per Ende 2011 an.
Unter der Annahme eines konstanten Immobilienbestands werde für 2011 ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 220 Mio CHF erwartet. Der leicht tiefer erwartete EBITDA sei auf höhere Investitionen bei einzelnen Liegenschaften, den Wegfall des Erfolgs aus aufgegebenem Geschäft und den Wegfall von einmaligen Rückerstattungen aus Mehrwertsteuer-Optimierungen von Mietvertragen zurückzuführen.
dm/ra

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