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PSP im ersten Quartal dank Sondereffekten mit Gewinnsprung (Zus)

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 12:27 publiziert

Zug (awp) - Die PSP Swiss Property AG hat im ersten Quartal 2010 auch dank einiger positiver Sondereffekte einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Dadurch konnte das Immobilienunternehmen trotz eines leicht rückläufigen Liegenschaftsertrags die Schätzungen der Analysten übertreffen. Zudem blickt das Unternehmen etwas optimistischer in die Zukunft und hob den Ausblick leicht an.
Der Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge kletterte um 23,8% auf 41,5 Mio CHF - von AWP befragte Analysten hatten lediglich mit 33,1 Mio CHF gerechnet. Auch beim EBITDA konnte PSP punkten. Mit 63,9 Mio CHF lag der Wert ebenfalls über den Erwartungen der Experten, die lediglich mit 53,3 Mio CHF gerechnet hatten. Hingegen nahm der Liegenschaftsertrag um 5% ab auf 64,8 Mio CHF ab und blieb damit knapp unter den erwarteten 65,0 Mio CHF.
SONDEREFFEKTE STÜTZEN - AUSBLICK HOCH
Der grösste Posten bei den positiven Sondereffekten resultierte aus dem Mitte 2007 an Bilfinger Berger verkauften Geschäftsbereich "Immobilienbewirtschaftung für Drittkunden". In der Berichtsperiode sei der definitive Betrag der zweiten und letzten Zahlung festgelegt worden, so dass ein Reingewinn aus aufgegebenem Geschäft in Höhe von 4,9 Mio CHF erzielt wurde. Zudem verbuchte das Unternehmen einen übrigen Ertrag durch freiwililge Mehrwertsteuer-Optierung eines grösseren Mietvertrags in Höhe von 3,7 Mio CHF.
Dank der höher als erwartet ausgefallen Erfolgsbeteiligung an dem Verkauf des Geschäfsbereichs wurde der Ausblick leicht erhöht. Es soll nun ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 215 Mio CHF erzielt werden, zuvor wurden mehr als 210 Mio CHF angepeilt. Die Leerstandsquote wird weiterhin bei etwa 8% gesehen.
STABILER LEERSTAND
Die Leerstandsquote zeigte sich mit 7,7% (Ende 2009: 7,5%) relativ stabil, 1,6 Prozentpunkte davon waren auf laufende Sanierungsarbeiten zurückzuführen. Das Kernanlageportfolio mit einem Wert von 4,3 Mrd CHF habe lediglich einen Leerstand von 2,9% aufgewiesen. Der Löwenanteil gehe zu Lasten des Portfolios Zürich-West mit einem Beitrag von 3,7 Prozentpunkten. Der Portfoliowert liegt allerdings bei lediglich 0,6 Mrd CHF.
Der Wert des gesamten Immobilienportfolio lag per Ende März 2010 mit 5,229 Mrd CHF praktisch auf dem gleichen Stand wie Ende 2009. Es umfasste per Ende März 177 Büro- und Geschäftshäuser (Ende 2009: 179) und 8 Areale mit Entwicklungsprojekten.
Die laufenden Arealentwicklungen seien derweil planmässig durchgeführt worden, heisst es weiter. Erwähnenswert sei die neueste Entwicklung auf dem Gurtenareal bei Bern. Das Baugesuch sei Ende Februar 2010 eingereicht worden, der Baustart für Mitte 2011 geplant. Mit einer Fertigstellung werde Ende 2013 gerechnet. Die Investitionssumme liege exklusive Land und Infrastruktur bei 93 Mio CHF.
ANALYSTEN SPRECHEN VON SOLIDEM QUARTAL
Die Analystenmeinungen zu den Zahlen sind recht einstimmig - es wird von einem soliden Quartal gesprochen. Deutsche-Bank-Analyst Stephan Gick hob die solide Bilanz, das starke Management und den geographischen Fokus auf Zürich und Genf positiv hervor. Vontobel-Experte Stefan Schürmann bewertet neben den postiven Zahlen die anhaltende Suche nach Übernahmenkandidaten im aktuellen Marktumfeld als schwierig.
Die Aktie honoriert die Zahlen in einem leicht schwächeren Markt bis gegen 11.20 Uhr mit Gewinnen von 1,2% auf 61,80 CHF.
dr/uh

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