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FRANKFURT (awp international) - Portugiesische Staatsanleihen haben am Dienstag mit nur leichten Risikoaufschlägen auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Euro-Landes reagiert. Etwas deutlichere Reaktionen zeigte der Euro , der allerdings schon vor der Herabstufung durch die Ratingagentur Moody's zur Schwäche neigte. Die Gemeinschaftswährung kostete am Vormittag 1,2540 Dollar und damit rund einen halben Cent weniger als am Morgen.
Die US-amerikanische Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Portugals am Dienstag um zwei Stufen auf "A1" gesenkt. Moody's begründete den Schritt mit ungünstigen Wachstumsperspektiven und schwachen Aussichten für die Finanzkraft des Landes. Den Ausblick für das Rating schätzt die Agentur nun als stabil ein, was bedeutet, dass mittelfristig keine weitere Abwertung in Erwägung gezogen wird.
Zweijährige portugiesische Anleihen rentierten am Vormittag bei 3,17 Prozent und damit nur leicht höher als am Vortag. Anfang Mai war die Rendite während der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise auf bis zu sechs Prozent gestiegen. Auch die Rendite zehnjähriger Titel legte leicht auf rund 5,43 Prozent zu. Hier lag der Spitzenwert Anfang Mai bei 6,5 Prozent.
Seit der Verabschiedung des gigantischen Rettungsschirms für finanzschwache Euro-Länder Anfang Mai interveniert die Europäische Zentralbank (EZB) am Markt für europäische Staatsanleihen. Zuletzt hatte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet leichte Entwarnung gegeben: Er sprach von ermutigenden Signalen am Rentenmarkt, nachdem es vor den Stützungskäufen der Notenbank zu drastischen Renditeaufschlägen gekommen war. Jüngst hat die EZB ihre Anleihenkäufe sogar deutlich zurückgefahren. Experten werten dies als Zeichen, dass die europäischen Rentenmärkte wieder etwas besser funktionieren./bgf/jha/

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