Radarkontrollen auf den Skipisten

Raser auf der Skipiste unterschätzen ihre Geschwindigkeit oft. Zusammenstösse mit hohem Tempo verursachen schwere Verletzungen. Ein als Radarkasten verkleideter Skifahrer soll Schneesportler nun für diese Gefahr sensibilisieren.

Dieser Inhalt wurde am 22. Dezember 2008 - 11:37 publiziert

Viele Schneesportler würden aber nicht nur unverhältnismässig schnell fahren, sondern auch ihre fahrerischen Fähigkeiten überschätzen, teilte die Suva mit. Deshalb werden auch dieses Jahr wieder die Tempo-Tage für Schneesportler in elf Schweizer Skigebieten durchgeführt.

An den Tempo-Tagen kann unter anderem jeder Skifahrer oder Snowboarder innerhalb eines abgesperrten Pistenabschnitts die gefahrene Geschwindigkeit messen lassen.

Ein Zusammenprall mit 50 Kilometern in der Stunde komme beispielsweise einem Sturz aus 10 Metern Höhe gleich, schreibt die Suva.

Zudem nimmt sich die Unfallversicherung das Recht, sehr schnelle Fahrer mit einem echten mobilen Radargerät zu messen und ihnen die gefahrene Geschwindigkeit und mögliche Konsequenzen mitzuteilen.

Die Tempo-Tage beginnen am 27. Dezember und werden bis März 2009 durchgeführt. Als erste Station ist das Skigebiet Flumserberg vorgesehen.

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