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Radio- und TV-Gebühren anders eintreiben

Um die Radio- und TV-Gebühren einzutreiben, erhält die Billag, eine Tochter der Swisscom, jährlich 55 Mio. Franken. Der Preisüberwacher hält dies für einen Luxus.

Dieser Inhalt wurde am 15. Februar 2009 - 18:42 publiziert

Der Preisüberwacher Stefan Meierhans und die Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga fordern die Abschaffung der Firma Billag, die im Auftrag des Bundes die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen eintreibt.

"Es gibt heute keine Berechtigung mehr für ein separates Unternehmen", sagt Meierhans gegenüber der SonntagsZeitung. Die 55 Mio. Franken, die die Billag dafür erhalte, könnten für eine Gebührensenkung verwendet werden - und die Gebühren würden neu zusammen mit der direkten Bundessteuer eingezogen.

Seit 2008 seien praktisch alle Haushalte gebührenpflichtig. Statt wie bisher pro Haushalt möchte er die Gebühren pro Kopf berechnen - allerdings mit einer familienfreundlichen Regelung.

Die Unzufriedenheit mit der Billag sei gross, so Meierhans, und verweist auf eine Volksinitiative, die in Vorbereitung sei. Dafür fanden sich auf der Internetseite "Facebook" bereits über 29'000 Personen in einer Gruppe.

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