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BRÜSSEL (awp international) - Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat nach Kartellvorwürfen Zugeständnisse an die EU-Kommission gemacht. Das Unternehmen wird seine Gebühren senken, die es von Europas Banken für die Nutzung von in den USA vergebenen internationalen Wertpapierkennnummern (ISIN) verlangt. Banken und Informationsdienstleister müssten für die Nutzung künftig höchstens 15.000 Dollar jährlich zahlen, teilte die EU-Behörde am Montag in Brüssel mit. Wenn ein Nutzer die Nummern von anderen Unternehmen erhalte, bleibe dies kostenfrei.
Nach Ansicht der europäischen Wettbewerbshüter verlangte Standard & Poor's zu hohe Preise. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Unternehmen sein Monopol missbraucht hat", sagte die Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia nach Abschluss der Kartellprüfung. Die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Position zum Schaden von Konkurrenten und Kunden ist in der EU verboten und kann mit Geldbussen von bis zu zehn Prozent des Umsatzes bestraft werden.
Solche Wertpapierkennnummern werden von Banken, Behörden und Finanzinstituten benutzt, wenn sie mit Papieren handeln oder die Wertpapiere in ihrem Portfolio verwalten. In den USA ist für die Vergabe von Wertpapierkennnummern die Ratingagentur Standard & Poor's zuständig. Die EU betrachtet Ratingagenturen mit Skepsis und versucht seit Jahren, deren Rolle zurückzudrängen./mt/DP/tw

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