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Reallohnsteigerung für 2009 erwartet

Arbeitnehmer in der Schweiz dürften im kommenden Jahr rund ein Prozent mehr Lohn im Portemonnaie haben. Gemäss einer Umfrage der UBS steigen die Nominallöhne um 2,4%. Davon wird aber mehr als die Hälfte von der Teuerung weggefressen.

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2008 - 14:10 publiziert

Im laufenden Jahr kann die Inflation laut der UBS-Lohnumfrage nicht kompensiert werden. Die Nominallöhne stiegen demnach um 2,2%, die Teuerung dürfte aber - wegen der vorübergehend stark gestiegenen Energie-und Rohstoffpreise - 2,6% betragen.

Die grössten Lohnsprünge machen in diesem Jahr die Angestellten der IT- und Telekom-Branche sowie der Uhren-Industrie. Hier steigen die Basissaläre um 3,0%. Im öffentlichen Sektor sowie in der Pharma- und Chemiebranche werden im Durchschnitt Lohnerhöhungen von 2,9% erwartet.

Leicht unter dem landesweiten Durchschnitt liegen die Löhne auf dem Bau, der Banken und Versicherungen sowie der Tourismusbranche, die um rund 2,0% steigen. Die bescheidensten Erhöhungen gibt es mit durchschnittlich 1,5% in der Textil-, Holz-, Papier- und Kunststoffindustrie.

Die Migros, die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz, erhöht die gesamte Lohnsumme um 3% und der Detailhandelskonzern Coop um 3,25%.

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