Navigation

Skiplink navigation

Rechtsextreme Waldfeste

In Müllheim TG und Oberrüti AG haben am Wochenende Waldfeste von Rechtsextremen stattgefunden. Die Polizei schritt nicht ein. Hingegen hat die Bundespolizei gegen einen 29-jährigen Deutschen eine Einreisesperre verhängt.

Dieser Inhalt wurde am 09. Juli 2000 - 18:08 publiziert

Rund 100 Rechtsextreme haben in Müllheim TG am Samstagabend (08.07.) ein Waldfest gefeiert. Nach einem Augenschein vor Ort sah die Polizei keinen Grund zum Einschreiten. Zudem habe eine Bewilligung des Landbesitzers vorgelegen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.richtenagentur Das Treffen wurde durch den "Patriotischen Ost-Flügel POF" organisiert.

Einladung auch auf Internet

An dem Waldfest in Oberrüti AG, das ebenfalls am Samstagabend stattfand, nahmen rund 35 Jugendliche aus der rechtsextremen Szene teil. Zu dem Waldfest hatte die "Neue Patriotische Front" geladen. Zum Waldfest eingeladen worden war auf einer deutschen Homepage der rechtsextremen Szene

Keine Veranlassung zum Einschreiten sah die Bundespolizei, die über das Treffen informiert war. Bei der "Neuen Patriotischen Front" handle es sich um eine Gruppierung, die erst am Entstehen begriffen sei, wie ein Sprecher der Bundespolizei erklärte. Die jungen Aktivisten seien bisher noch nicht in Aktion getreten.

Einreisesperre gegen NPD-Mitglied

Hingegen hat die Bundespolizei gegen einen 29-jährigen deutschen Rechtsextremen eine Einreisesperre verhängt. Ein Sprecher des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) bestätigte einen entsprechenden Bericht des "SonntagsBlick". Laut der Zeitung soll sich das Mitglied der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in der Schweiz auf Agitationsreise befinden, wo er neue Parteimitglieder anwerben und bestehenden Gruppierungen beim Aufbau ihrer Strukturen helfen soll.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen