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Reden über Sport, Entwicklung und Frieden

Palästinensische Flüchtlingskinder spielen Fussball. Keystone

Der UNO-Sonderbeauftragte Adolf Ogi organisiert in der Schweiz die erste Internationale Konferenz für Sport, Entwicklung und Frieden.

Dieser Inhalt wurde am 13. Januar 2003 - 14:26 publiziert

Zahlreiche Persönlichkeiten aus internationaler Politik, UNO, Wirtschaft und Sport nehmen teil.

Die Konferenz in Magglingen (BE) könne dazu beitragen, dass das riesige Potenzial des Sports künftig systematisch und nachhaltig genutzt werde, sagte Adolf Ogi am Montag an einer Medienkonferenz in Bern.

Wichtige Rolle des Sports

Dazu Ogi: "Im Kampf gegen die grossen Bedrohungen der Menschheit - Armut und Krieg - müssen wir die ganze positive Mobilisationskraft des Sports ausnützen, und dafür brauchen wir das Engagement aller gesellschaftlichen Kräfte."

Ziel der Konferenz sei es, alle Akteure für die vielfältigen Möglichkeiten des Sports zu sensibilisieren, gemeinsames Terrain abzustecken und konkrete Strategien, Initiativen und Massnahmen anzustossen. Geplant sei die Erarbeitung einer "Magglingen Declaration on Sport and Development".

Die Konferenz, die vom 16. bis 18. Februar stattfindet, wird vom UNO-Sonderbeauftragten gemeinsam mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie dem Bundesamt für Sport (BASPO) durchgeführt. Eröffnet wird sie von Sportminister Samuel Schmid.

Dank seiner Eigenschaften sei Sport grundsätzlich ein ideales Instrument für Friedensförderung und Entwicklung, sagte Heinz Keller, Direktor des Bundesamts für Sport (BASPO).

Dazu Keller: "Sport ist universell, für jedermann verständlich und spricht die Menschen auch emotional an, gleichzeitig wirkt er bildend und schafft soziale Strukturen."

Weltweites Interesse

Vertreter aus mehreren Dutzend Ländern haben ihre Teilnahme am Anlass bereits zugesagt. Teilnehmen weden zum Beispiel der polnische Präsident Aleksander Kwasniewski, Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitées und die UNICEF-Direktorin Carol Bellamy.

Natürlich sind auch zahlreiche bekannte Athleten und Athletinnen mit von der Partie.

Das Programm sieht einerseits Plenarsitzungen vor. Andererseits finden Workshops zu den Themen "Sport und Persönlichkeitsentwicklung", "Sport und sozioökonomische Entwicklung" sowie "Sport und Friedensförderung" statt.

Adolf Ogi bringt Sport und UNO zusammen

Alt Bundesrat Adolf Ogi war vor zwei Jahren von UNO-Generalsekretär Kofi Annan zum "Sonderbeauftragten für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden" ernannt worden.

Es gehört zu seinen Aufgaben, in der Sportwelt das Verständnis für die Ideale der UNO zu fördern und Sportorganisationen in UNO-Programme einzubeziehen.

swissinfo und Agenturen

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