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HAMBURG (awp international) - Die Krise in der Schifffahrt ist nach Einschätzung der deutschen Reeder noch nicht vorbei. Bei einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger rechneten drei Viertel der befragten Linien- und Charterreedereien sowie Emissionshäuser und Banken mit sinkenden Frachtraten in den kommenden zwölf Monaten. Danach erwarten die Marktteilnehmer, dass die Schifffahrtsmärkte - unterschiedlich für verschiedene Schiffsarten - erst im nächsten oder übernächsten Jahr wieder das Vorkrisen-Niveau erreichen.
Die Schifffahrt war im Herbst 2008 kräftig eingebrochen und steuert seit Beginn dieses Jahres wieder auf Erholungskurs. Speziell der Handel mit China war stark zurückgegangen, zeitweise lagen mehr als zehn Prozent der weltweiten Containerschiffsflotte still. Das hat sich seit Jahresbeginn wieder geändert, die Häfen in China und Europa verzeichnen deutlich zweistellige Wachstumsraten. Die Reeder lassen die Schiffe langsamer fahren, lasten so die Kapazitäten aus und sparen gleichzeitig Treibstoff. Als Unsicherheitsfaktor gilt auf dem Markt, dass noch zahlreiche Schiffe, die in guten Zeiten bestellt wurden, in den kommenden Jahren ausgeliefert werden.
Die Analysten von Roland Berger rechnen vor diesem Hintergrund mit einem verschärften Wettbewerb sowie mit Fusionen und Übernahmen in der Schifffahrtsindustrie, vor allem bei kleineren Reedereien. Sie geraten in Finanzierungsschwierigkeiten, weil kaum noch Anleger in Schiffe investieren und die Banken bei der Vergabe von Krediten sehr zurückhaltend geworden sind.
egi/DP/wiz

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