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PARIS (awp international) - Renault-Vizechef Patrick Peleta ist im Zuge einer Affäre um falsche Spionagevorwürfe im Konzern zurückgetreten. Das bestätigte der französische Autobauer am Montagabend nach einer ausserordentlichen Verwaltungsratssitzung in Paris. Pelata zieht mit dem Rückzug die Konsequenzen aus den Ergebnissen von Untersuchungsberichten zum Skandal. Diese hatten Missstände und Fehler auch in der Unternehmensleitung angeprangert.
Nach Spionagevorwürfen hatte Renault Anfang des Jahres drei Manager gefeuert. Später stellte sich allerdings heraus, dass der Autobauer auf einen Betrüger aus der eigenen Sicherheitsabteilung hereingefallen war. Dieser hatte dem Konzern versichert, dass ranghohe Mitarbeiter strategische Information über die Entwicklung von Elektroautos an die chinesische Konkurrenz weitergeben würden. Für die Informationen, die sich später als falsch herausstellten, hat Renault nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 300.000 Euro bezahlt./aha/DP/chs

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