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FRANKFURT (awp international) - Die Risikoaufschläge irischer Staatsanleihen sind angesichts der anhaltenden Probleme im irischen Bankensektor am Freitag auf den höchsten Stand seit der Einführung des Euro geklettert. So stieg die Rendite für zehnjährige irische Staatsanleihen auf 6,15 Prozent. Am Vortag hatte sie noch bei 5,914 Prozent gelegen. Für entsprechende deutsche Anleihen lag die Rendite bei rund 2,42 Prozent. Die Rendite irischer Anleihen liegt aber noch deutlich unter derjenigen von Griechenland (11,42%).
Vor allem die Sorgen um den irischen Bankensektor belasteten derzeit die Anleihen. Die Investoren seien weiterhin unsicher, wie viel die Rekapitalisierung der Banken den irischen Staat kosten werde, sagten Händler. Vor allem Anleger ausserhalb Europas würden sich bei Anleihenkäufen zurückhalten. Verunsichert wurden die Anleger durch einen Bericht des "Irish Independent", nachdem Irland möglicherweise Hilfe vom Internationalen Währungsfonds (IWF) in Anspruch nehmen müsse. Der "Irish Indespendent" bezog sich auf eine Studie von Barclays Capital. Die Verunsicherung nimmt auch deshalb zu, weil die irische Regierung am kommenden Dienstag mit Anleiheemissionen 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro einsammeln will.
Die Anstieg der Rendite zog auch die Kurse portugiesischer Anleihen mit nach oben. Hier stieg die Rendite von 5,87 Prozent auf 5,99 Prozent. In den grösseren Staaten der Peripherie wie Spanien (4,17%) und Italien (3,91%) änderten sich die Renditen jedoch kaum.
jsl/bgf

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