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(Neu: Stellungnahme SP-Parteipräsident)
Poschiavo (awp/sda) - Der ehemalige Bündner SP-Regierungsrat Claudio Lardi soll Verwaltungsrat der Energiegesellschaft Repower werden. Die Bündner Regierung schlägt Lardi und CVP-Grossrat Placi Berther der Generalversammlung Anfang Mai zur Wahl vor.
Repower unterstützt die Vorschläge der Regierung, wie das international tätige Stromunternehmen mit Sitz in Poschiavo GR am Mittwoch mitteilte. Aus Altersgründen verlassen den Verwaltungsrat zwei ehemalige Politiker, der frührere Bündner Finanzdirektor Reto Mengiardi sowie Guido Lardi, der bis 2002 Gemeindepräsident von Poschiavo war.
Der als Verwaltungsrat vorgeschlagene Puschlaver Claudio Lardi war zwölf Jahre Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements. Er schied Ende 2010 aus der Regierung aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus. Der Kanton Graubünden ist der grösste Aktionär von Repower. Er hält 46% des Aktienkapitals.
Die Vergütungen für die 15 Repower-Verwaltungsräte setzen sich zusammen aus einem Honorar und Sitzungsgeldern. Wie aus dem Jahresbericht 2009 hervorgeht, beliefen sie sich für die Mitglieder des Gremiums auf total 738'486 CHF.
Gewöhnliche Verwaltungsratsmitglieder erhielten Beträge zwischen 33'000 und 76'000 CHF. Dem Verwaltungsratspräsidenten wurden knapp 150'000 CHF ausbezahlt, dem Vize fast 115'000 CHF plus 50'000 CHF für zusätzliche Leistungen. Etwa der Hälfte der Verwaltungsräte werden die Vergütungen nicht persönlich ausbezahlt, sondern deren Arbeitgeber.
Am Mittwochnachmittag hat der Präsident der Bündner SP, Jon Pult, zur bevorstehenden Wahl des ehemaligen Regierungsrates in den Repower-Verwaltungsrat geäussert. Die Bereitschaft, dieses Mandat zu übernehmen, sei eine persönliche Entscheidung von Claudio Lardi und entspreche nicht einer politischen Strategie der SP, schreibt Pult.
Die SP erwartet laut Pult von Lardi, "dass er die Interessen und Positionen des rot-grünen Graubündens auch im Verwaltungsrat der Repower vertritt". Lardi, so die Forderung des Parteichefs, solle sich für einen "Ausstieg der Repower aus den unverantwortlichen Kohleplänen und den Minderheitsbeteiligungen an AKWs" engagieren.
rt

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