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Rettet Urs Meier die WM?

Der Schweizer soll die Ehre der Schiri-Zunft wieder herstellen.

(swissinfo.ch)

Nach einigen Schiedsrichter-Skandalen leitet Urs Meier den heutigen WM-Halbfinal Deutschland gegen Südkorea. Er gilt als Spezialist für brisante Spiele.

Der 43-jährige Meier leitete an dieser Endrunde bereits die Partie Südkorea - USA, die er in den Augen der FIFA-Verantwortlichen offenbar optimal pfiff, obwohl der strenge Penalty gegen die USA da und dort Diskussionen auslöste.

Der Besitzer eines Fachgeschäftes für Haushaltgeräte war schon 1998 in Frankreich WM-Schiedsrichter, wo er die Partien USA - Iran (Vorrunde) sowie Dänemark - Nigeria (Achtelfinals) leitete.

Überdies stand Urs Meier, der seit 1994 FIFA-Schiedsrichter ist, bei der EM-Endrunde 2000 im Einsatz und arbitrierte schon vier Champions-League-Halbfinals sowie das diesjährige Endspiel zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen. Meier wird im WM-Halbfinal vom Franzosen Frédéric Arnault und vom Tschechen Evzen Amler als Linienrichtern assistiert.

Grösstes Spiel des Lebens?

Auf die Frage, ob der heutige Halbfinal das grösste Spiel seines Lebens sei, meinte Meier gegenüber "Blick", dies sei schwer zu sagen. Er denke, zusammen mit dem Final Madrid gegen Leverkusen sei es der Höhepunkt. Denn so oft stehe man nicht im Schaufenster der Weltöffentlichkeit.

Urs Meier gilt als unbestechlicher Schiedsrichter. Deutschlands Boulevardpresse gibt sich aber kritisch: "Wehe, er schaut nicht ganz genau hin", droht etwa "Bild", die grösste Zeitung Europas. Der Schweizer habe Schwächen; er neige dazu, sich in den Mittelpunkt zu stellen und sei "überehrgeizig".

Urs Meier nimmts gelassen: "Ich pfeife Rot gegen Weiss, der Rest interessiert mich nicht."

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