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Rheinfall in der Krise

Touristen und Touristinnen sollen länger staunen.

Der Rheinfall in Schaffhausen steckt in der touristischen Krise. Die Besucherzahlen sind in den letzten fünf Jahren um einen Drittel gesunken. Der Kanton will mit dem Projekt "Rheinfall 2000 plus" die Attraktivität des grössten Schweizer Wasserfalls steigern.

Innerhalb einer Generation sind die Besucherzahlen am Rheinfall um die Hälfte, auf rund 1,5 Millionen Gäste gesunken. Der durchschnittliche Besucher bleibe nur drei Stunden beim Rheinfall und belaste die Infrastruktur und die Umwelt, ohne eine Wertschöpfung zu hinterlassen.

Ziel des Projektes "Rheinfall 2000 plus" müsse aber nicht sein, die Zahl der Besucher und Besucherinnen zu steigern, sondern deren Aufenthaltsdauer.

Die Naturschönheit des Rheinfalls soll nicht unter der Vermarktung leiden, versprach die Schaffhauser Regierung am Montag (19.03.) bei einer Diskussion im Parlament. Der Kanton werde sich finanziell nur an der jetzt laufenden Machbarkeitsstudie beteiligen. Bauliche und betriebliche Massnahmen müssten von Grundeigentümern und Investoren finanziert werden.

Das Projekt garantiere die freie Zugänglichkeit zum Rheinfall nicht und gefährde die Erhaltung des Landschaftsbildes, wird das Projekt kritisiert. Auch grüne und linke Parlamentarier machten sich für eine sanfte Tourismusförderung stark.

swissinfo und Agenturen


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