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Genf (awp) - Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr 2010/11 (per 31.3.) den Umsatz um 33% auf 6,89 Mrd EUR gesteigert. In Lokalwährungen (LW) wuchs der Umsatz um 24%. Das organische Umsatzwachstum - als auch ohne die im April 2010 zugekaufte britische Onlinehändlerin Net-A-Porter - betrug in Lokalwährungen 19%, wie Richemont am Donnerstag mitteilte.
Den operativen Gewinn (EBIT) steigerte die Gruppe um 63% auf 1,36 Mrd EUR, die EBIT-Marge verbesserte sich auf 19,7% nach 16,0% im Vorjahr. Ohne die Effekte aus der Net-A-Porter-Übernahme betrug die Marge 20,9%. Unter dem Strich erhöhte sich der Reingewinn (aus weitergeführtem Geschäft) um 79% auf 1,08 Mrd EUR. Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von 0,45 CHF je Titel vorgeschlagen, nach 0,35 CHF je Aktie im Vorjahr.
Richemont hat mit den Jahreszahlen die Erwartungen der Analysten in etwa getroffen. Im Vorfeld hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 6,84 Mrd, einem EBIT von 1,44 Mrd und einem Gewinn von 1,19 Mrd EUR gerechnet.
Die Netto-Cash-Position belief sich per Ende März auf 2,59 Mrd EUR nach 2,20 Mrd Ende Dezember 2010 und 1,90 Mrd vor einem Jahr. Der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit lag im Berichtsjahr bei 1,70 Mrd EUR nach 1,46 Mrd im Vorjahr.
Im April, also im ersten Monat des neuen Geschäftsjahres, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 32% bzw. um 35% zu konstanten Währungen. "Wir hoffen, dass dieser positive Trend im gegenwärtigen Umfeld von politischen Unruhen und Währungsturbulenzen in den nächsten Monaten bestätigt werden kann", heisst es in der Mitteilung.
Die erzielte Performance im vergangenen Jahr bestätige die Anziehungskraft all der 'Maisons', heisst es weiter. Man werde weiterhin in deren organisches Wachstum investieren und das Niveau der Investitionen in die Kapazitäten und ins Netzwerk vor allem in den Wachstumsmärkten erhöhen. In den nächsten zwei Jahren dürften die Investitionen zwischen 6 und 8% des Umsatzes betragen, heisst es.
Richemont zeigt sich insgesamt "mehr denn je ermutigt" vom Wachstumspotential der 'Maisons' und glaubt, dass dies der beste Weg sei, um Wert für die Aktionäre zu generieren.
Ausserdem hat Richemont die Ausweitung des laufenden Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben. Demnach sollen zusätzliche 5 Mio Aktien zurückgekauft werden. Insgesamt sollen unter dem Rückkaufprogramm neu 15 Mio Aktien zurückgenommen werden, entsprechend 2,61% des Aktienkapitals bzw. 1,44% der Stimmrechte der Gesellschaft.
mk/uh

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