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(Meldung umfassend erweitert, u.a. um Details zu Marktregionen und Geschäftsbereichen)
Genf (awp) - Die Compagnie Financière Richemont AG konnte den Umsatz in den ersten fünf Monaten (April bis August) des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 deutlich steigern. Für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres rechnet das Management mit einem Gewinnsprung; im zweiten Halbjahr dürfte die Zuwachsrate geringer ausfallen.
In Euro stieg der Umsatz um 37%. In Lokalwährungen (LW) bzw. zu konstanten Wechselkursen und ohne die Akquisition von Net-A-Porter.com nahm der Umsatz um 22% zu, teilte der Luxusgüterkonzern am Mittwoch im Vorfeld der Generalversammlung mit.
Mit den Umsatzzuwachsraten hat Richemont besser als erwartet abgeschnitten. Die von AWP befragten Analysten haben im Durchschnitt mit einem Umsatzzuwachs um 18% in LW bzw. um 26% in EUR gerechnet.
Unter den einzelnen Regionen verzeichneten Asien-Pazifik mit Umsatzzuwachsraten in LW um 36% und Americas mit 38% die stärksten Entwicklungen. Europa wuchs um 23%. Japan legte nur um 4% zu.
Die Detailhandelsumsätze stiegen in LW um 34%. Bereinigt um die Akquisition von Net-A-Porter haben die Einzelhandelsverkäufe in LW um 24% zugenommen. Das Engros-Geschäft nahm um 21% zu.
Unter den einzelnen Geschäftssegmenten wuchsen die Absätze im Bereich Schmuck in LW um 21%, Uhren um 30%, Schreibwaren um 20% und Übriges um 51%.
"Das verbesserte Geschäftsklima ist sicherlich willkommen", wird Executive Chairman und CEO Johann Ruppert in der Mitteilung zitiert. "Es ist aber noch viel zu früh, daraus Rückschlüsse über die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung zu ziehen oder darüber, ob die Rezession hinter liegt."
Für das erste Halbjahr erwartet das Management auf der Basis der bisherigen Umsatzentwicklung einen "markant höheren Gewinn". Der Rest des Geschäftsjahres dürfte aber weniger glatt verlaufen. Denn in der Vergleichsperiode des Vorjahres hätten sich die Umsätze erholt. Auch seien die Vergleichszahlen im H2 mit einem schwächeren Euro gegenüber dem Dollar und Yen erzielt worden. Im Vergleich werde sich die aktuelle Stärke des Schweizer Frankens negativ auf die Verkaufskosten auswirken, heisst es weiter.
Per Ende August 2010 beläuft sich der Cash-Bestand auf 1'900 Mio EUR und liegt damit trotz der Net-A-Porter-Akquisition auf der Höhe zu Beginn des Rechnungsjahres. Ende März betrug der Cash-Bestand 1'896 Mio EUR
rt/ra

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