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Rieter baut massiv Stellen ab

Ein Gewinneinbruch um 65% auf 40,8 Mio. Franken im ersten Halbjahr veranlasst den Industriekonzern Rieter zur Streichung von 15% der Stellen – auch in der Schweiz.

Dieser Inhalt wurde am 13. August 2008 - 16:00 publiziert

Das Rieter-Betriebsergebnis (Ebit) sackte von 135,8 Mio. Franken im Vorjahr auf 68,9 Mio. Franken ab. Der Umsatz sank von 1,92 Mrd. Franken auf 1,81 Mrd. Franken. Dies wird in den beiden Rieter-Geschäftsbereichen Textile Systems und Automotive Systems zu einer Reduktion von rund 15% des Mitarbeiterbestandes führen.

Gründe für den Einbruch sieht Rieter in der markanten Abkühlung in den asiatischen Textilmaschinenmärkten sowie die Krise der amerikanischen Autoindustrie. Zudem bekommt der Konzern die massiven Steigerungen bei Rohstoff-, Energie- und Transportkosten zu spüren.

Insgesamt hatte der Textilmaschinen- und Automobilzulieferer Ende Juni 15'316 Beschäftigte. Ein Teil des Abbaus von weltweit rund 2250 Stellen solle über die nächsten zwei Jahre verteilt durch die natürliche Fluktuation und die Reduzierung von Temporärstellen erfolgen. Die Schweizer Standorte sollen unterdurchschnittlich betroffen sein.

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