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(PRESSE-Meldung wurde umgeschrieben und ausgebaut)
Zürich (awp/sda) - Das Medienhaus Ringier ist aus den Gesprächen für eine Übernahme der Privatfernsehsender 3+ und TeleZüri ausgestiegen. Man sei sich mit den Verhandlungspartnern "in allzu entscheidenden und wesentlichen Punkten nicht einig geworden", teilte Ringier am Montag mit.
In den vergangenen Monaten habe man die Dossiers mehrerer privater TV-Sender "gewissenhaft und akribisch" geprüft und insbesondere mit den Eigentümern von 3+ und TeleZüri Gespräche geführt. Laut Ringier würde ein eigener TV-Kanal das derzeitige Medien-Portfolio des Medienhauses und die TV-Aktivitäten des Bereichs "Ringier Entertainment Fernsehen" auf "ideale Art und Weise" ergänzen.
Nun habe die Ringier-Geschäftsleitung beschlossen, die Übernahme- und Kaufgespräche zu beenden. Den Grund für diesen Schritt gibt das Unternehmen nicht bekannt. Die Partner hätten über die konkreten und detaillierten Hintergründe Stillschweigen vereinbart, heisst es in der Mitteilung.
Ringier zählt bereits heute zu den grössten privaten Fernsehproduzenten der Schweiz. Neben zahlreichen eigenen Formaten wie etwa "Gesundheit Sprechstunde" und "cashTV" besitzt das Familienunternehmen eine 50-Prozent-Beteiligung an Sat.1 Schweiz sowie eine 30-Prozent-Beteiligung an Teleclub.
Aus den Verhandlungen mit Tamedia ebenfalls ausgestiegen ist die in der Glücksspielbranche tätige Escor Casinos & Entertainment SA. Sie hatte dem Konzern ein Gesamtangebot für die Sender TeleZüri, TeleBärn sowie die Radiosender Radio 24 (Zürich) und Capital FM (Bern) unterbreitet.
Das Angebot habe Tamedia jedoch als "viel zu tief" bezeichnet, bestätigte Escor-Verwaltungsratspräsident Martin Wagner am Montag Berichte verschiedener Sonntagszeitungen. Als Tamedia ihn darauf aufgefordert habe, sein Angebot "nachzubessern", habe er sich geweigert.
Um kommerziell bestehen zu können, wäre der Kauf aller Tamedia-Sender Voraussetzung gewesen, begründete Wagner sein Gesamtangebot. Wagners Ziel wäre es gewesen, einen gemeinsamen Werbemarktpool mit den elektronischen Basler Medien, etwa mit Telebasel, Radio Baslisk oder Radio Basel, einzurichten.
Nicht Stellung nehmen wollte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Tamedia gebe grundsätzlich keine Einzelheiten zum Verkaufsprozess bekannt, sagte er auf Anfrage.
mk

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