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Roche: Neues Forschungs-Gebäude eingeweiht

Mit seinem neuen Forschungsgebäude bekennt sich Roche zum Standort Basel. Keystone

Der Roche-Konzern hat am Dienstag (05.12.) in Basel sein neues Pharma-Forschungs-Gebäude eingeweiht. In dem von den Basler Architekten Herzog & de Meuron gestalteten 150-Millionen-Bau werden 280 Wissenschaftler tätig sein.

Dieser Inhalt wurde am 05. Dezember 2000 - 15:11 publiziert

Der neunstöckige Neubau an einem der Eckpunkte des Roche-Areals fällt auf durch seine transparente Glasfassade. Damit trugen die Architekten dem Auftrag Rechnung, für die Forschenden eine helle, optimistische Atmosphäre und ein Klima der Inspiration und der Kommunikation zu schaffen, sagte Verwaltungsratspräsident Fritz Gerber vor den Medien.

"Campus der modernsten Art"

Für Gerber ist die Investition in den "Campus modernster Art" ein Bekenntnis des Konzerns zum Forschungsstandort Basel. Auf die Schweiz entfalle gut ein Drittel der drei Mrd. Franken, die Roche jährlich in die Forschung investiert. Der Konzern erziele in der Schweiz nur zwei Prozent seines Umsatzes, habe hier aber 25 Prozent der Kosten.

Roche-Forschungschef Jonathan Knowles hält den in 26 Monaten erstellten Neubau für "weltweit einen der aufregendsten Orte für die Entwicklung neuer Medikamente". Die insgesamt 75 Labors entsprechen dem neusten Stand der Technik.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen die Forschungseffizienz des Konzerns signifikant steigern. Knowles erwartet, dass 18 neue medizinische Wirkstoffe von Roche bis Ende 2001 in die präklinische Entwicklungsphase treten.

Roche betreibt weltweit insgesamt sechs Forschungsstandorte. Basel als grösster konzentriert dabei sich auf die Erforschung Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen des Zentralnervensystems.

Unter einem Dach

Erstmals arbeiten im Konzern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedensten Bereichen wie Biologie, Chemie und Informatik gemeinsam unter einem Dach. Die medizinische Chemie bleibt für Knowles trotz Genetik,
Genomik und Proteomik bei der Erforschung von Medikamenten eine der entscheidenden Disziplinen.

Für die Architekten Herzog & de Meuron, die jüngst mit der "Tate Modern" weltweit für Furore gesorgt hatten, war der Roche-Neubau neben dem "Leisure-Pleasure-Projekt" in London eine besondere Herausforderung, wie Pierre de Meuron sagte: Knallharte Anforderungen in funktioneller Hinsicht hätten einige Knacknüsse aufgegeben.

swissinfo und Agenturen

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