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Basel (awp) - Die Roche Holding AG hat im vergangenen Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 49'051 (VJ 45'617) Mio CHF erwirtschaftet, entsprechend einem Plus um 8% in CHF bzw. einem Zuwachs um 10% in Lokalwährungen (LW). Der Umsatz der Division Pharma stieg um 8% auf 38'996 (35'961) Mio CHF (+11% in LW). Dabei haben die Tamiflu-Verkäufe 2,6 Mrd CHF oder 7 Prozentpunkte zum Absatzwachstum beigetragen. Die Diagnostika-Sparte legte um 4% auf 10'055 (9'656) Mio CHF zu (9% in LW).
Der Betriebsgewinn der Gruppe vor Sonderpositionen stieg im Vorjahresvergleich um 8% auf 15'012 (13'896) Mio CHF (+14% in LW); die Betriebsgewinnmarge belief sich damit auf 30,6 (30,5)%. Der Konzerngewinn sank um 22% auf 8'510 (10'844) Mio CHF, wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte. Der den Inhabern von Roche-Titeln zurechenbare Reingewinn vor Sonderpositionen stieg hingegen um 9% auf 9'798 (9'001) Mio CHF. Nach Sonderpositionen verminderte sich die Grösse allerdings um 13% auf 7'784 (8'969) Mio CHF. Der Kerngewinn je Titel wird mit 12,19 (11,04) CHF angegeben (+10%).
Der Rückgang des Konzerngewinnes wird mit den Sonderpositionen für die Genentech-Transaktion und -Integration begründet. Ohne Sonderpositionen habe Genentech bereits zum Gewinn beigetragen, heisst es weiter.
Für das Berichtsjahr wird eine Dividende von 6,00 (5,00) CHF je Aktie und Genussschein ausgeschüttet.
Roche hat damit die Markterwartungen beim Konzern- und Pharma-Umsatz leicht unterschritten, in der Diagnostika-Sparte hingegen übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 49'225 Mio CHF (Bandbreite: 48'797 - 49'802 Mio), einem Pharma-Umsatz von 39'122 Mio CHF (38'724 - 39'502 Mio) und Diagnostika-Verkäufen von 9'974 Mio CHF (9'910 - 10'023 Mio) gerechnet. Die Schätzungen für den Konzerngewinn nach Minderheiten lautet auf 8'280 Mio CHF (6'783 - 10'577 Mio).
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen nahmen um 12% in CHF und LW auf 9'874 (8'845) Mio CHF zu, was 20,1 (19,2)% der Verkäufe entspricht.
Der Konzern rechnet für 2010 - ausserordentliche Ereignisse vorbehalten - mit einem Verkaufszuwachs in lokalen Währungen für die Division Pharma und den Konzern im mittleren einstelligen Bereich. Dies ohne die Verkäufe von Tamiflu, wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte. Für die Division Diagnostics wird ein "deutlich über dem Markt" liegendes Verkaufswachstum erwartet.
Obwohl anzunehmen sei, dass die Verkäufe von Tamiflu von 3,2 auf 1,2 Mrd CHF zurückgehen werden, habe sich der Konzern für 2010 ein zweistelliges Wachstum des Kerngewinns pro Aktie zu konstanten Wechselkursen zum Ziel gesetzt, heisst es weiter.
Die Strategie der Gruppe bleibe auf Innovation ausgerichtet. Für das Jahr 2010 plane Roche Investitionen in Forschung und Entwicklung, die leicht unter dem Vorjahr liegen, um die Entwicklungspipeline der Division Pharma voranzubringen, heisst es. In fortgeschrittenen Entwicklungsphasen befänden sich gegenwärtig 10 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 30 zusätzliche Indikationen für bereits zugelassene Medikamente. Innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate werde die Division Pharma Zulassungsanträge für mehrere bedeutende Indikationserweiterungen der wichtigen Krebsmedikamente Avastin, MabThera/Rituxan und Xeloda sowie für Taspoglutid zur Behandlung von Typ-2-Diabetes einreichen.
Roche geht davon aus, dass 25% der zur Finanzierung der Genentech-Transaktion eingegangenen Verpflichtungen bis Ende 2010 zurückgezahlt sein werden. Bis 2011 habe die Gruppe das Ziel, jährliche Synergien aus der Integration von etwa 1 Mrd CHF vor Steuern zu erzielen. Auf der Grundlage des starken freien Geldflusses aus operativer Tätigkeit rechne man mit dem "sukzessiven erheblichen Abbau" der Schulden und erwarte bis 2015 wiederum ein Nettobarvermögen. Gleichzeitig will der Konzern seine "attraktive Dividendenpolitik" beibehalten.
Weiteren Angaben zufolge verzichten Peter Brabeck und Horst Teltschik anlässlich der nächsten Roche-Generalversammlung auf eine Wiederwahl als Verwaltungsräte des Pharmakonzerns. Wie bereits früher bekannt gegeben, schlägt Roche Arthur Levinson, Verwaltungsratspräsident von Genentech, und William Burns, bis Ende 2009 Konzernleitungsmitglied von Roche, neu für den Verwaltungsrat vor. DeAnne Julius und Beatrice Weder di Mauro würden für eine weitere Amtsperiode zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen
rt/ch/ra/gab

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