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Roche/Celgene: Revlimid/Rituximab mit Verbesserungen gegen Mantelzelllymphomen

Zürich (awp) - Revlimid, ein Medikament von Celgene, hat in Kombination mit dem Roche-Präparat Rituximab einen klinischen Nutzen zur Verbesserung der Anti-Krebs-Aktivität in der Behandlung von sogenannten Mantelzelllymphomen (MZL) gezeigt. Die klinischen Daten, die von Forschern des MD Anderson Cancer Center in Houston, US-Bundesstaat Texas vorgenommen wurden, wurden an der 11. International Conference on Malignant Lymphoma in Lugano präsentiert, teilt Celgene am Freitag mit.
An dem Phase-II-Abschnitt der Studie nahmen 46 Patienten teil, die sich zuvor einer bis vier Therapien unterzogen hatten und Revlimid an den 1 bis 21 jedes Behandlungszyklus von 28 Tagen sowie Rituximab wöchentlich in vier Dosierungen während des ersten Behandlungszyklus erzielten.. Die allgemeine Ansprechrate lag bei 57%, bei 33% vollständigem Ansprechen und einer mittleren Ansprechdauer von 18,9 Monaten.
Das MZL ist einer von mehreren Non-Hodgkin-Lymphom-Subtypen (NHL), einer häufig auftretenden Blutkrebsart. Das unkontrollierte Wachstum der transformierten Lymphozyten oder Lymphomzellen verursacht die Bildung von Tumoren in den Lymphknoten, die sich schließlich vergrößern. Lymphomzellen können sich auch auf andere Gewebe wie das Knochenmark, die Leber oder der Magen-Darm-Trakt ausbreiten.
Revlimid verfügt über keine Marktzulassung für die Behandlung von Patienten mit MLZ, ist aber in Kombination mit Dexamethason in fast 70 Ländern zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom zugelassen, die sich mindestens einer Vorbehandlung unterzogen haben. In den USA, Kanada und verschiedenen lateinamerikanischen Ländern sowie in Malaysia und Israel ist Revlimid auch zur Behandlung von Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie aufgrund eines myelodysplastischen Syndroms (MDS) der Risikoklasse niedrig oder intermediär-1 zugelassen.
mk

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